Ideenwettbewerb der Cyberagentur Cybersicherer Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Wie kann der cybersichere Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft aussehen? Das ist das Thema des neuen Wettbewerbs der Cyberagentur. Forschende, Start-ups, Hochschulen und Unternehmen sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Stichtag ist der 18. August.

Launch von HAL2027 im Wappensaal des Berliner Roten Rathauses: Beteiligte, Unterstützer und Mitglieder des Preisgerichtes freuen sich auf spannende Einreichungen zum cybersicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft. (Bild:  Cyberagentur)
Launch von HAL2027 im Wappensaal des Berliner Roten Rathauses: Beteiligte, Unterstützer und Mitglieder des Preisgerichtes freuen sich auf spannende Einreichungen zum cybersicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft.
(Bild: Cyberagentur)

Digitale Prozesse, KI-Agenten, aber auch neue Arbeitsformen: Die Arbeitsabläufe in den Verwaltungen werden sich künftig sich stark verändern – und damit auch die Anforderungen an die Cybersicherheit dieser Arbeitsumgebung. Wie kann der cybersichere Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft gestaltet sein? Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) hat zu diesem Thema einen Ideenwettbewerb ausgerichtet. Teilnehmen können Forschende, Studierende, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Unternehmen.

Es geht dabei um mehr als Hard- und Software: Mit dem Wettbewerb soll die gesamte, integrierte Arbeitsumgebung in den Blick genommen werden, Stichpunkte sind etwa:

  • sichere Mensch-KI-Interaktion und vertrauenswürdige Assistenzsysteme,
  • robuste Identitäts- und Berechtigungsmodelle sowie
  • Schutzmechanismen gegen Manipulation, Datenabfluss und missbräuchliche Automatisierung.

Der verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft soll nicht nur cybersicher und souverän, sondern auch nutzerfreundlich und praxistauglich konzipiert sein.

Und auch der Zeithorizont ist weiter gefasst. Gesucht sind „Ideen von übermorgen“, unkonventionelle, durchaus auch risikoreiche, zugleich plausible Lösungsansätze, „Konzepte mit wissenschaftlicher Tiefe und langfristiger Wirkungsperspektive“.

Cybersicherheit und staatliche Handlungsfähigkeit

HAL2027 setze ein starkes Zeichen für die Zukunft der Cybersicherheit in Deutschland, sagte Thilo Cablitz, Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Berliner Innenverwaltung, beim Auftakt zum Wettbewerb am 19. Mai in Berlin. „Der Wettbewerb zeigt, dass Innovationsfähigkeit, staatliche Handlungsfähigkeit und digitale Sicherheit untrennbar zusammengehören.“

„Die Fragen, die HAL2027 aufwirft, sind Fragen, die nicht nur eine Technologie betreffen, sondern die Handlungsfähigkeit des Staates“, unterstrich auch Martin Schallbruch, CEO der govdigital eG. Verwaltung brauche digitale Arbeitsplätze, „die über Zuständigkeitsgrenzen hinweg funktionieren, sicher sind und im Alltag akzeptiert werden. HAL2027 adressiert damit eine Schlüsselfrage der digitalen Daseinsvorsorge: Wie verbinden wir Nutzerfreundlichkeit, föderale Anschlussfähigkeit und Cybersicherheit?“

Die Einreichungsfrist für die Kurzkonzepte zum Ideenwettbewerb läuft bis 18. August 2026, Insgesamt stehen 150.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.

HAL2027 ist der zweite Ideenwettbewerb der Cyberagentur. Der erste Wettbewerb HAL2025 widmete sich dem Thema „Autonome intelligente Systeme im Schwarm“. Aus den eingereichten Konzepten entstanden Impulse für ein neues Forschungsprogramm.

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