Univention Summit 2026 Diskussion um souveräne und nachhaltige Lösungen

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Digitale Souveränität – ein drängendes und hochaktuelles Thema für den öffentlichen Bereich. Rund 900 Teilnehmende fanden sich auf dem „Univention Summit 2026“ zum Austausch zusammen.

(v. r.) Jutta Horstmann (Co-CEO Heinlein Gruppe), Dr. Dirk Gernhardt (OS- Beauftragter der Stadt München), Dr. Martin Hagen (Staatssekretär Finanzen Bremen), Felix Kronlage (Sovereign Cloud Stack) und Leonhard Kugler (ZenDiS & openCode) tauschten sich zu „Anforderungen an den Deutschland-Stack“ aus – moderiert von Ann Cathrin Riedel (NExT e. V.). (Bild:  Christian Augustin)
(v. r.) Jutta Horstmann (Co-CEO Heinlein Gruppe), Dr. Dirk Gernhardt (OS- Beauftragter der Stadt München), Dr. Martin Hagen (Staatssekretär Finanzen Bremen), Felix Kronlage (Sovereign Cloud Stack) und Leonhard Kugler (ZenDiS & openCode) tauschten sich zu „Anforderungen an den Deutschland-Stack“ aus – moderiert von Ann Cathrin Riedel (NExT e. V.).
(Bild: Christian Augustin)

Rund 550 Teilnehmer aus der öffentlichen Verwaltung, aus Wirtschaft, Bildungssektor und IT-Industrie und weitere 300 Menschen, die sich digital zuschalteten: Den diesjährigen „Univention Summit“ werten die Veranstalter als vollen Erfolg. Thema: digitale Souveränität.

Auf vier Bühnen bot der Summit Vorträge und Panels zur digitalen Souveränität, zur europäischen Zusammenarbeit und zu Open-Source-Ökosystemen, ergänzt durch Impulse aus der Praxis.

Univention Summit 2026
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Univention-CEO Peter Ganten sagte in seiner Eröffnungs-Keynote, dass digitale Souveränität jetzt beginnen müsse, denn ihr Fehlen führe zu gefährlichen Abhängigkeiten von unberechenbaren Regierungen sowie von großen Software-Konzernen und damit zum Verlust von Wertschöpfung, Wohlstand und Freiheit. Nur durch eine verantwortungsvolle und selbstbestimmte Digitalisierung könnten Abhängigkeiten reduziert und unser Wohlstand und unsere Freiheit dauerhaft gesichert werden.

In der Runde machten Milen Starke (CIO Thüringen), Dr. Matthias Stürmer (CH-Open), Emma Ghariani (Leiterin der Abteilung Open Source und Digital Commons der französischen Regierung) sowie Peter Ganten (CEO Univention) deutlich, dass digitale Souveränität nur durch grenzüberschreitende Kooperation und gemeinsame Standards erreichbar sei.

In einer weiteren Diskussionsrunde sprachen Dr. Martin Hagen (Staatssekretär Finanzen Bremen), Leonhard Kugler (ZenDiS & openCode), Jutta Horstmann (OSBA), Dr. Dirk Gernhardt (OS- Beauftragter der Stadt München) und Felix Kronlage (Sovereign Cloud Stack) über den Deutschland-Stack. Nötig seien klare Vorgaben etwa zum Einsatz von Open-Source-Software und technischen Standards, an denen Länder und Kommunen, aber auch Unternehmen ihre Beschaffung und Entwicklung ausrichten könnten. Dies würde alle Beteiligten entlasten und gleichzeitig die Interoperabilität erhöhen. 

Ernst Mayer (KRZN) erläuterte, wie der vom Kommunalen Rechenzentrum auf Basis des Identity & Access Management Nubus entwickelte benutzerfreundliche Open-Source-Verwaltungsarbeitsplatz Akzeptanz und Effizienz gleichermaßen steigern kann. Und auch die ambitionierte Open-Source-Strategie Schleswig-Holsteins sowie konkrete Projekte – wie der Aufbau eines auf Open Source basierenden Landesverzeichnisdienstes – stießen auf großes Interesse bei den Gästen des Summits. 

„Der Univention Summit 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an digital souveränen und nachhaltigen IT-Lösungen ist – und wie wichtig der offene Austausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bildung bleibt“, resümiert Peter Ganten, CEO von Univention. 

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