gesponsertDie Pädagogische Cloud Infrastruktur Digitale Bildung braucht gemeinsame Betriebsstrukturen

2 min Lesedauer

Gesponsert von

Sicherheit, Skalierbarkeit und ein verlässlicher Betrieb werden in der digitalen Bildungslandschaft zunehmend zur Herausforderung. Mit dem Aufbau der Pädagogischen Cloud Infrastruktur (PCI) schaffen sechs Länder nun eine gemeinsame Lösung, Bildungsanwendungen zukunftssicher zu betreiben.

Viele Bildungsanwendungen werden bereits erfolgreich eingesetzt. Diese sollen nicht ersetzt, sondern zukünftig auf einem gemeinsamen technischen Unterbau – der Pädagogischen Cloud Infrastruktur (PCI)  – betrieben werden.(Bild:  ChatGPT / KI-generiert)
Viele Bildungsanwendungen werden bereits erfolgreich eingesetzt. Diese sollen nicht ersetzt, sondern zukünftig auf einem gemeinsamen technischen Unterbau – der Pädagogischen Cloud Infrastruktur (PCI) – betrieben werden.
(Bild: ChatGPT / KI-generiert)

Im Bildungsbereich ist in den vergangenen Jahren eine Vielzahl unterschiedlicher Cloud- und Plattformlösungen entstanden – häufig mit eigenen technischen Strukturen, Betriebsmodellen und Standards. Für die Länder wachsen damit Aufwand und Anforderungen zugleich: Anwendungen müssen sicher, datenschutzkonform und hochverfügbar betrieben werden, während parallele Infrastrukturen Zusammenarbeit und Weiterentwicklung erschweren.

Mit der Pädagogischen Cloud Infrastruktur (PCI) bauen sechs Bundesländer erstmals eine gemeinsame technische Grundlage für digitale Bildungsanwendungen – nicht als weitere Schulcloud, sondern als länderübergreifende Betriebsplattform. Sie soll von allen Ländern genutzt werden können, Anforderungen an Technik, Sicherheit und Skalierbarkeit erfüllen und zugleich die föderale Eigenständigkeit der Länder bewahren..

Gemeinsame Infrastruktur statt Insellösungen

„Die PCI verfolgt das Ziel, gemeinsame zukunftssichere Betriebsstrukturen für digitale Bildungsanwendungen in Deutschland aufzubauen“, erklärt Torsten Brandt aus dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen. Torsten Brandt leitet den Steuerungskreis der initial beteiligten Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Weitere Länder begleiten die Entwicklung bereits mit Gaststatus. Der Ansatz markiert einen Perspektivwechsel: Bestehende Anwendungen der Länder sollen nicht ersetzt, sondern auf einen gemeinsamen technischen Unterbau gestellt werden. So müssen Sicherheitsstrukturen wie z.B. Datenhaltung in Deutschland, zusätzliche Serverkapazitäten bei Lastspitzen oder Helpdesks bei Störungen im Betrieb nicht in jedem Land parallel aufgebaut werden. Gerade bei diesen Faktoren geraten die Länder zunehmend unter Druck, ihre bestehenden Betriebsstrukturen weiterzuentwickeln.

Die PCI soll dies nun für die beteiligten Länder vereinfachen. Unterstützung erhalten sie von einem eigenen Verbundkoordinationsbüro (PD – Berater der öffentlichen Hand), welches das PCI-Projekt koordiniert, und von der govdigital e.G., der Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister, die sich um Aufbau und Betrieb kümmert. So entsteht digitale Souveränität in der Bildung: durch verlässliche und gemeinsam gestaltete Betriebsstrukturen.

Wie die PCI den Betrieb digitaler Bildungsanwendungen ermöglicht

Technologisch setzt die PCI auf moderne Cloud- und Containerarchitekturen. Anwendungen erhalten innerhalb der gemeinsam betriebenen Betriebsplattform eigene logisch getrennte Umgebungen. Zentrale Services wie Clusterbetrieb, Sicherheitsmechanismen oder Monitoring werden durch die PCI bereitgestellt, während die Verantwortung für die Anwendungen selbst weiterhin bei den Ländern verbleibt.

Die PCI versteht sich ausdrücklich nicht als Zentralisierungsvorhaben. Vielmehr soll eine gemeinsame Infrastruktur entstehen, die Standards ermöglicht und zugleich föderale Strukturen unterstützt.

Derzeit befindet sich das vom DigitalPakt Schule geförderte Vorhaben in der Pilot- und Aufbauphase. Erste Anwendungen der beteiligten Länder befinden sich bereits im Migrationsprozess. Perspektivisch soll die PCI allen Ländern anschlussfähige Betriebsstrukturen für digitale Bildungsanwendungen bieten und damit die Grundlage für mehr Zusammenarbeit, gemeinsame Standards und eine nachhaltige digitale Bildungsinfrastruktur in Deutschland schaffen.

Weiterführende Informationen unter: pci.schule.

Autor: Jens Fromm. COO der govdigital eG

(ID:50883607)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung