gesponsertKI im Prozessmanagement Wie schaffen Verwaltungen Entlastung?

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Verwaltungen stehen unter Druck. KI im Prozessmanagement bietet großes Potenzial – wenn sie sinnvoll in ein System mit Standards, Rollen und Freigabeprozessen eingebunden wird.

(Bild:  PICTURE GmbH)
(Bild: PICTURE GmbH)

Öffentliche Verwaltungen müssen immer mehr Aufgaben mit immer knapperen Ressourcen bewältigen. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Digitalisierung, Rechtssicherheit, Nachvollziehbarkeit und Bürgernähe. Prozessmanagement wird damit zu einem entscheidenden Werkzeug, um Abläufe zu klären, Arbeit zu vereinfachen und vorhandene Kapazitäten gezielter einzusetzen.

Die größte Herausforderung liegt dabei oft nicht im fehlenden Fachwissen. Vielmehr ist es aufwendig, dieses Wissen aus Gesprächen, Dokumenten oder bestehenden Beschreibungen in strukturierte Prozessmodelle zu übertragen und daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten. Genau an dieser Stelle kann Künstliche Intelligenz Verwaltungen unterstützen.

Wo KI im Prozessmanagement hilft

Besonders relevant sind dabei zwei Einsatzbereiche: die Erstellung von Prozessmodellen und die Analyse bestehender Abläufe. Bei der Modellierung kann KI aus Texten, Dokumenten oder frei formulierten Beschreibungen erste Prozessentwürfe erzeugen. Das spart Zeit und senkt die Einstiegshürde, weil Fachbereiche nicht mehr vor einem leeren Modell stehen.

Bei der Prozessoptimierung kann KI bestehende Prozessmodelle auswerten und Hinweise auf mögliche Schwachstellen geben. Dazu zählen zum Beispiel unklare Zuständigkeiten, Medienbrüche, unnötige Schleifen oder komplizierte Abstimmungen. Die KI entscheidet dabei nicht selbst, sondern liefert Anhaltspunkte, die fachlich geprüft und bewertet werden müssen.

KI-Assistenten in der PICTURE-Prozessplattform

Die PICTURE-Prozessplattform greift diese Potenziale direkt in der gewohnten Arbeitsumgebung auf. Die integrierten KI-Assistenten unterstützen dort, wo in Prozessmanagement-Projekten häufig viel manuelle Vorarbeit entsteht.

Der Assistent „Text zu Modell“ erstellt aus natürlichsprachlichen Beschreibungen oder vorhandenen Dokumenten einen ersten Prozessmodell-Entwurf. Dieser kann anschließend überprüft und weiterentwickelt werden. So eignet sich der Assistent beispielsweise für die Vorbereitung von Prozessinterviews, die Aufnahme von Abläufen in Workshops oder die Überführung bestehender Dokumentationen in ein strukturiertes Modell.

Der Assistent „Optimierungspotenziale entdecken“ analysiert vorhandene Prozessmodelle und macht mögliche Verbesserungsansätze sichtbar. Dadurch werden Prozessmodelle nicht nur dokumentiert, sondern aktiv für die Weiterentwicklung der Verwaltung genutzt.

KI braucht klare Verantwortung

Damit KI im Prozessmanagement einen echten Nutzen stiftet, muss sie in klare Standards, Rollen und Freigabeprozesse eingebettet sein. Gerade im öffentlichen Sektor müssen Ergebnisse nachvollziehbar, fachlich belastbar und verantwortet sein. Wichtig bleibt: KI ersetzt keine Rechtsprüfung, keine organisatorische Entscheidung und keine Erfahrung. Sie kann Routinearbeit reduzieren, Entwürfe beschleunigen und Hinweise liefern. Die Bewertung und Verantwortung bleiben beim Menschen.

Dr. Lars Algermissen, Geschäftsführer, PICTURE GmbH.(Bild:  PICTURE GmbH)
Dr. Lars Algermissen, Geschäftsführer, PICTURE GmbH.
(Bild: PICTURE GmbH)

Fazit: Prozessmanagement wird zugänglicher

Richtig eingesetzt macht KI Prozessmanagement einfacher, schneller und anschlussfähiger. Sie hilft Verwaltungen, vorhandenes Wissen strukturiert nutzbar zu machen und Verbesserungspotenziale früher zu erkennen. Die KI-Assistenten in der PICTURE-Prozessplattform zeigen, wie diese Unterstützung praktisch aussehen kann: als Werkzeug, das Fleißarbeit reduziert und mehr Raum für fachliche Arbeit schafft.

Autor: Dr. Lars Algermissen, Geschäftsführer, PICTURE GmbH

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