Auskunft des BMDS
Zum Entwicklungsstand der Deutschland-App

Von Nicola Hauptmann 3 min Lesedauer

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Wie ist der aktuelle Stand der Deutschland-App? Das BMDS widerspricht Medienberichten über Verzögerungen bei der Entwicklung.

Hamburg testet als eine von sechs Pilotkommunen den Prototypen der Deutschland-App.(Bild: ©  powell83 – stock.adobe.com)
Hamburg testet als eine von sechs Pilotkommunen den Prototypen der Deutschland-App.
(Bild: © powell83 – stock.adobe.com)

Die Entwicklung der Deutschland-App liege hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück, hatte das „Handelsblatt“ berichtet. Das Bundesdigitalministerium widerspricht der Darstellung, dass es bei der Deutschland-App zu Verzögerungen kommt. Man beziehe sich hierbei offenbar auf veraltete Unterlagen, so ein Sprecher des Ministeriums.

Was bereits bekannt war

Ein kurzer Exkurs: Bereits Ende September hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage im Bundestag den aktuellen Stand der Deutschland-App erläutert. Demnach wird ein einheitlicher Prototyp der KI-basierten Verwaltungsplattform und der zugehörigen App entwickelt. Mit dieser Entwicklung ist die T-Systems International GmbH als Generalunternehmerin beauftragt. Der Prototyp wird in den sechs Pilotkommunen Dortmund, Dresden, Erfurt, Hamburg, Nürnberg und Wiesbaden erprobt. Die Abgeordneten hatten sich in ihrer Anfrage auch nach dem Zeitrahmen, Entwicklungsstand des Prototyps und Meilensteinen erkundigt. Mit T-Systems sei eine agile Umsetzung in zwei Stufen vereinbart, heißt es in der Antwort: zunächst mit einem Proof of Concept und, darauf aufbauend, einem Minimum Viable Product mit anschließendem Friendly User Test. Ein Pilotbetrieb im Sinne eines begrenzten Wirkbetriebs könne sich optional anschließen. Dafür sind max. zwölf Monate vorgesehen.