Register-as-a-Service AKDB, Komm.ONE, ekom21 und Dataport planen RaaS-Plattform

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Schneller ans NOOTS: AKDB, Komm.ONE, ekom21 und Dataport wollen gemeinsam eine RaaS-Plattform aufbauen. Dabei setzen sie auf einer Open-Source-Lösung auf.

Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender der AKDB; Martin Kuban, Geschäftsführer der ekom21; William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE; Peter Röhl, Leiter Digitale Lösungen bei Dataport. (v.l.n.r.).(Bild:  Marius Bauer, Willi Rudolph und Santiago Tascón für VITAKO e. V.)
Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender der AKDB; Martin Kuban, Geschäftsführer der ekom21; William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE; Peter Röhl, Leiter Digitale Lösungen bei Dataport. (v.l.n.r.).
(Bild: Marius Bauer, Willi Rudolph und Santiago Tascón für VITAKO e. V.)

Vier öffentliche IT-Dienstleister – AKDB, Komm.ONE, ekom21 und Dataport – bündeln ihre Kräfte für den Aufbau einer gemeinsamen Register-as-a-Service (RaaS)-Plattform. Den Letter of Intent dafür haben sie auf der Smart Country Convention vorgestellt.

Der Anschluss an das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) ist insbesondere für die Kommunen mit Aufwand verbunden, sowohl bei der Anbindung unterschiedlicher Fachverfahren und Betriebsumgebungen als auch im Betrieb. Die NOOTS-Umsetzungsorganisation empfiehlt daher seit längerem, den Betrieb an IT-Dienstleister zu übertragen. Mit der gemeinsamen RaaS-Lösung wollen die vier öffentlichen Dienstleister den Anschluss an die Infrastruktur der Registermodernisierung vereinfachen und einen wirtschaftlichen, sicheren und verlässlichen Betrieb ermöglichen. Die fachliche Verantwortung und die Datenhoheit verbleiben dabei bei den jeweils zuständigen Stellen. Wartung, Sicherheitsaktualisierungen und technische Weiterentwicklungen können gebündelt, registerführende Stellen und ihre IT-Teams somit entlastet werden. Gleichzeitig soll so ein zügiger Flächenrollout unterstützt werden.

Die Lösung basiert auf der als Open Source verfügbaren Online-Register-Plattform (ORP) der Firma adesso, deren Entwicklung das Land Schleswig-Holstein in Auftrag gegeben hat.

Expertise bündeln

Die vier Dienstleister wollen die gesamte Kette von der Entwicklung über den Registeranschluss bis zum laufenden Betrieb und Support der Plattform abdecken, indem sie ihre Expertise bündeln. Die AKDB bringt Erfahrung in kommunalen Fachverfahren und Registerführung, der Entwicklung cloudbasierter Register und im Einsatz von Confidential Computing ein; Komm.ONE neben kommunalen Fachverfahren auch Erfahrungen aus der flächendeckenden Einführung digitaler Verwaltungsdienste in Baden-Württemberg, insbesondere der Begleitung registerführender Stellen beim Anschluss an Komponenten der Registermodernisierung. ekom21, als kommunaler IT-Dienstleister in Hessen, verfügt über Expertise aus der Unterstützung der hessischen Kommunen bei der Registermodernisierung, und Dataport hat Erfahrung im länderübergreifenden Betrieb öffentlicher IT-Infrastrukturen sowie in der Entwicklung cloudbasierter Registerlösungen.

Die geplante Plattform soll unterschiedliche Register und Verwaltungsträger unterstützen. Durch die cloudbasierte Architektur können Betriebskapazitäten bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Über offene Schnittstellen und Fachadapter können weitere Fachverfahrensanbieter eingebunden und somit auch weitere Register angebunden werden.

Laut der Meldung setzen bereits heute Registermodernisierungs-Anschlussvorhaben, die zentral durch den IT-Planungsrat finanziert werden, auf die Plattform der Kooperation. Die Erfahrungen aus diesen Projekten sollen in die Weiterentwicklung einfließen.

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