Neben eID und BundID
Schleswig-Holstein erweitert Identifizierungs-Optionen im Serviceportal

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Schleswig-Holstein bindet die Identifizierungslösung des Hamburger Anbieters Nect an sein Serviceportal an. Nutzerinnen und Nutzer können sich damit künftig per App registrieren und einloggen – als Ergänzung zur Online-Ausweisfunktion und zum bisherigen Servicekonto. Das Land bereitet sich mit dem Schritt zugleich auf die EUDI-Wallet vor.

Benny Bennet Jürgens ist CEO von Nect.(Bild:  Matthias Friel)
Benny Bennet Jürgens ist CEO von Nect.
(Bild: Matthias Friel)

Wie das Digitalministerium und Nect am 26. Mai mitteilten, lässt sich die Nect-Wallet künftig sowohl für die erstmalige Registrierung als auch für die Anmeldung am Servicekonto Schleswig-Holsteins nutzen. Die technische Anbindung verantwortet Dataport. Der IT-Dienstleister arbeitet neben Schleswig-Holstein auch für Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen – eine Übertragung des Verfahrens auf weitere Länder ist damit technisch grundsätzlich möglich, jedoch bislang nicht angekündigt.

Dritter Identifizierungsweg neben eID und BundID

Bislang führte die Dataport-Dokumentation für das SH-Servicekonto zwei Wege zur Identifizierung: das Servicekonto Plus mit Online-Ausweisfunktion (eID) für Bürgerinnen und Bürger sowie das ELSTER-Unternehmenszertifikat für Organisationen. Hinzu kommt die bundesweit verfügbare BundID. Nect positioniert sich in der gemeinsamen Mitteilung als „Alternative zur BundID“ – eine Einordnung, die das Land in seinen offiziellen Statements selbst nicht explizit übernimmt.

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