Meldewesen im Umbruch

Ab 2007 bundesweiter elektronischer Datenaustausch zwischen Meldebehörden

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Verwaltungsdiensteverzeichnis

Bei der Vielzahl von Datenübermittlungen und Kommunikationsteilnehmern beim bundesweiten elektronischen Datenaustausch zwischen den Meldebehörden muss sichergestellt werden, dass die versandten Nachrichten auch den richtigen Adressaten erreichen. Für diese Aufgabe wird das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) genutzt, das zukünftig die zentrale Infrastrukturkomponente für eGovernment-Services bilden soll. Das DVDV ist ein nicht öffentlicher Verzeichnisdienst, in dem die Verbindungsdaten der Kommunikationsteilnehmer von Onlinediensten der Öffentlichen Verwaltung hinterlegt werden. Die erste „Anwendung“, die das DVDV nutzt, ist der bundesweite elektronische Datenaustausch zwischen den Meldebehörden.

Fazit

Durch die Verabschiedung bundesweiter Standards, entsprechender Novellierungen rechtlicher Regelungen und klarer Terminvorstellungen hat das Meldewesen eine Vorreiterrolle im eGovernment übernommen. Die neuen medienbruchfreien elektronischen Geschäftsprozesse entlasten die Meldebehörden von aufwendiger manueller Vorgangsbearbeitung, beschleunigt die Geschäftsprozesse zwischen den Meldebehörden, trägt zur Vermeidung von Erfassungsfehlern bei und steigert letztendlich die Qualität der Melderegister.

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(ID:2007127)