Digitale Souveränität
ZenDiS: Skalierung, Struktur, Strategie

Von Susanne Ehneß 7 min Lesedauer

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Knapp drei Jahre ZenDiS, zwei Jahre openDesk, ein Jahr Geschäftsführerin: Wir haben mit Pamela Krosta-Hartl über die Entwicklung und Angebote des ZenDiS gesprochen.

Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des ZenDiS.(Bild:  ZenDiS GmbH)
Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des ZenDiS.
(Bild: ZenDiS GmbH)

Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung, kurz: ZenDiS, hat eigentlich eine erst kurze Historie. Es wurde im Dezember 2022 gegründet – unter anderem infolge einer Marktanalyse des Bundesinnenministeriums, die kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufzeigte –, operativ ist das ZenDiS im Januar 2024 an den Start gegangen. Seither soll es die digitale Souveränität von Bund, Ländern und Kommunen voranbringen.

Diesen Auftrag erfüllt das ZenDiS zielstrebig, wenn auch unter wechselnder Führung. Während zur Gründung noch Andreas Reckert-Lodde interimsweise die Geschäfte alleine führte, kam 2023 Ralf Kleindiek hinzu. Ab Oktober 2024 übernahm Jutta Horstmann von Reckert-Lodde, Anfang 2025 Alexander Pockrandt von Kleindiek. Horstmann wurde im April 2025 abberufen. Bis Oktober 2025 führte Pockrandt das ZenDiS allein, dann wurde Pamela Krosta-Hartl im November 2025 mit in die Geschäftsführung berufen. Im April 2026 kam Leonhard Kugler für Pockrandt und leitet seither das ZenDiS gemeinsam mit Krosta-Hartl als Doppelspitze.

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