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Über das Government 2.0 Camp
Das Government 2.0 Camp findet in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. Die bundesweit erste Konferenz zum Einsatz von Web-2.0-Anwendungen wie Wikis, Weblogs, sozialen Netzwerken, öffentlichen Datenportalen und ePartizipationsangeboten in der Öffentlichen Verwaltung wurde im August 2009 in Berlin mit mehr als 30 Workshops durchgeführt. Das Interesse war so groß, dass rund 400 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung aller föderalen Ebenen, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft miteinander über die Chancen und Herausforderungen, die diese neuen Medien für Behörden und Gebietskörperschaften bieten, diskutierten. Das Barcamp wurde von einem Team von rund 20 ehrenamtlichen Einzelpersonen organisiert und von zahlreichen Organisationen – unter anderem auch vom damaligen Bundesbeauftragten für Informationstechnik, Hans Bernhard Beus, mehreren Landesregierungen und dem Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes – unterstützt.
Das Bundesministerium des Innern hat eine Dokumentation des Barcamps durch die Erfurt School of Public Policy erstellen lassen, die über die Website der Bundesbeauftragten für Informationstechnik (www.cio.bund.de/epartizipation) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
In diesem Jahr gehen die Veranstalter von einem vergleichbar großen Teilnehmerkreis aus. Dem Feedback entsprechend wurde der Veranstaltung ein Einführungstag mit Networking-Abend hinzugefügt.
Als inhaltliche Schwerpunkte des Barcamps zeichnen sich bislang die Themen Open Data, Partizipation, Kommune 2.0 und internationale Best Practices ab. Das Teilnehmerinteresse konzentriert sich noch mehr als im Vorjahr auf den Informationsaustausch – etwa über die Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Projekten oder den Einsatz von Tools und Software.
Wie bereits im vergangenen Jahr erfolgt ein Großteil der Kommunikation mit Interessierten und Teilnehmern über einen Weblog. Dieser hält aktuelle Informationen zum Camp bereit. Dort können sich Interessierte in Kürze für die Camp-Teilnahme anmelden und auch Vorschläge für einzelne Sessions unterbreiten.
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