Smart City Effekte von Smart Cities auf die Wirtschaft

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Stärken digitale Stadtprojekte die regionale Wirtschaft? Eine Veröffentlichung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt: Ja, aber oft eher indirekt.

Digitale Lösungen unterstützen nicht nur die Verwaltung, sondern können Wirtschaftsstandorte stärken.(Bild: ©  Asem – stock.adobe.com)
Digitale Lösungen unterstützen nicht nur die Verwaltung, sondern können Wirtschaftsstandorte stärken.
(Bild: © Asem – stock.adobe.com)

Digitale Projekte verbessern nicht nur städtische Services und Abläufe, sie können auch die regionale Wirtschaft stärken. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Praxishilfe des BBSR, in der ebenfalls erklärt wird, wie Kommunen solche Effekte erkennen, einordnen und verständlich vermitteln können. Ein Checklisten-Tool hilft Kommunen dabei, ihre Smart-City-Projekte systematisch zu beschreiben und Wirkungen darzustellen – etwa wenn es um Prioritäten oder die langfristige Fortführung von Maßnahmen geht.

„Smart-City-Projekte wirken oft leise, aber mit großer Wirkung – sie vernetzen wirtschaftsrelevante Akteure, stärken den Standort und setzen Innovationsimpulse“, sagt Jakob Schackmar, Projektleiter im BBSR. „Die Praxishilfe soll dabei helfen, genau diese Effekte sichtbar zu machen und überzeugend zu vermitteln.“

In der Studie werden exemplarisch fünf Fallstudien aus den Modellprojekten Smart Cities gelistet:

  • In Zwönitz bringt ein digitales Gründerzentrum Start-ups, Verwaltung und Mittelstand zusammen.
  • Freiburg verbindet Datenplattform und Bürgerbeteiligung, um Stadtentwicklung datenbasiert und partizipativ zu gestalten.
  • Jena vernetzt Unternehmen und Forschung gezielt über ein Innovation Hub.
  • Osnabrück baut digitale MINT-Kompetenzen aus und stärkt so langfristig das Fachkräfteangebot.
  • Linz am Rhein setzt auf smarte Infrastruktur und steigert damit die Attraktivität des Standortes – etwa für Tourismus und Innenstadtentwicklung.

Hintergrund

Herausgeber der Veröffentlichung „Indirekte regionalwirtschaftliche Effekte der Smart City – Wie digitale Lösungen die Wirtschaft stärken“ ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Sie ist Teil der Begleitforschung der Koordinierungs- und Transferstelle im Programm Modellprojekte Smart Cities. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE haben sie erarbeitet. Die Veröffentlichung richtet sich an kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie an Verantwortliche für Digitalisierung und Stadtentwicklung.

Zur Studie

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