Bund Digitalminister wirbt nach Papst-Enzyklika für deutsche KI

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

KI birgt Chancen und Risiken. Bei letzteren helfe nicht nur Regulierung, findet Digitalminister Wildberger. Vielmehr sollte Europa bei der Technologie auf eigene Produkte setzen.

Während Papst Leo XIV. in seiner Enzyklika „Magnifica Humanitas“ strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit KI fordert, hält Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger zu viel Regulierung für kontraproduktiv.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Während Papst Leo XIV. in seiner Enzyklika „Magnifica Humanitas“ strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit KI fordert, hält Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger zu viel Regulierung für kontraproduktiv.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat nach Forderungen des Papstes für strengere KI-Regeln für europäische Eigenständigkeit bei der Technologie geworben. Eine auf Basis fremder Daten, Werte und Geschäftsmodelle trainierte KI mache abhängig und müsse nicht dem entsprechen, was man selbst für richtig halte, sagte Wildberger der „Rheinischen Post“.

„Wenn wir wollen, dass Technologie dem Menschen dient, dann müssen wir sie selbst gestalten. Nicht nur regulieren. Sondern entwickeln, prägen und verantworten“, fügte er hinzu. Ethische KI aus Deutschland und Europa sei deshalb eine Voraussetzung für demokratische Selbstbestimmung im digitalen Zeitalter.

Papst Leo XIV. hatte in seiner ersten sogenannten Enzyklika (Lehrschreiben) mit dem Titel „Magnifica Humanitas“ strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit KI verlangt. Er warnte vor zahlreichen Gefahren, etwa Kriegsführung mit Hilfe Künstlicher Intelligenz, vor einer Konzentration von Macht in den Händen weniger, sieht aber auch Chancen und „wertvolle Hilfe“ in der Technologie.

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