Schleswig-Holstein Positive Bilanz für Steuer-Pilot

Von Serina Sonsalla 2 min Lesedauer

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Rund 90.000 Schleswig-Holsteiner erhielten einen Festsetzungsvorschlag für ihre Einkommensteuer 2025. Damit ist die erste Pilotphase für das Projekt „Die Steuer macht jetzt das Amt“ abgeschlossen – für das Finanzministerium eine erfolgreiche Phase mit positiver Zwischenbilanz.

Das Pilotprojekt zur Steuererklärung startete 2025 in Hessen – seither sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen beteiligt.(Bild: ©  bahar – stock.adobe.com / KI-generiert)
Das Pilotprojekt zur Steuererklärung startete 2025 in Hessen – seither sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen beteiligt.
(Bild: © bahar – stock.adobe.com / KI-generiert)

Seit April 2026 haben rund 90.000 Schleswig-Holsteiner einen Vorschlag für ihren Einkommensteuerbescheid 2025 erhalten. Mit dem Versand des letzten Schreibens des Finanzamts zum Festsetzungsvorschlag endete nun die erste Phase des Pilotprojekts „Die Steuer macht jetzt das Amt“.

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Silke Schneider zieht eine positive Zwischenbilanz und betont, dass das Projekt schon jetzt ein voller Erfolg sei: „Unser Ziel war es, die Abgabe der Steuererklärung für die Menschen spürbar einfacher zu machen – und genau das ist gelungen.“ Besonders freue sich das Ministerium über die vielen positiven Rückmeldungen. „Einige Bürgerinnen und Bürger meldeten sich sogar von sich aus, um am Pilotprojekt teilzunehmen. Das zeigt, wie groß der Wunsch nach einfachen und bürgernahen Steuerverfahren ist“, erklärte Schneider. „Auch für die Beschäftigten der Steuerverwaltung ist die positive Resonanz eine große Bestätigung.“

Während des Pilotprojekts konnte das Finanzministerium zudem wertvolle Erfahrungen sammeln, die dazu beitragen, Besteuerungsverfahren gemeinsam mit den anderen Ländern künftig noch effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten.

Wie geht’s weiter?

Da bereits alle Festsetzungsvorschläge versendet wurden, müssen Bürgerinnen und Bürger, die keinen Festsetzungsvorschlag erhalten haben, ihre Steuererklärung wie bisher selbst abgeben. Für ledige, kinderlose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Bezieherinnen und Bezieher von Alterseinkünften ohne weitere Einkünfte steht jedoch ein weiteres digitales Serviceangebot zur Verfügung: Ab Juli 2026 kann die neue Funktion „Steuererklärung per App mit einem Klick“ bundesweit in der MeinELSTER+-App genutzt werden. Dieser Service soll in den kommenden Jahren schrittweise auf weitere Nutzergruppen ausgeweitet und um zusätzliche Services ergänzt werden.

Bürgerinnen und Bürger, die einen Festsetzungsvorschlag erhalten haben, können diesem noch bis noch bis zum 31. Juli 2026 zustimmen – digital über den persönlichen QR-Code im Antwortschreiben oder alternativ per Post. Wer das Angebot nicht nutzen möchte, kann stattdessen ebenfalls bis Ende des Monats wie gewohnt eine Steuererklärung abgeben.

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