Registermodernisierung und weitere Pläne
Mehr als Once-Only: Was das NOOTS leisten kann

Von Nicola Hauptmann 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Bund fördert 16 NOOTS-Projekte mit Mitteln aus dem Sondervermögen. Wie die Gelder so eingesetzt werden sollen, dass sie eine möglichst breite Wirkung entfalten, erklärt NOOTS-Gesamtleiter Michael Pfleger. Und er spricht über die weiteren Pläne – mit der Umsetzung von Once-Only ist das Potenzial des Systems längst nicht ausgeschöpft.

Michael Pfleger, Gesamtleiter NOOTS, FITKO.(Bild:  FITKO)
Michael Pfleger, Gesamtleiter NOOTS, FITKO.
(Bild: FITKO)

Die Registermodernisierung geht 2026 zügig voran: Nach dem ersten erfolgreichen Nachrichtenabruf über das NOOTS, das Nationale Once-Only-Technical-System, im Januar soll auch eine Anschubfinanzierung für Beschleunigung sorgen: In seiner März-Sitzung hat der IT-Planungsrat beschlossen, Haushaltsmittel für die Pilotierung von NOOTS-Anbindungsprojekten einzusetzen, eingeschlossen sind dabei auch Projekte zur Umstellung nach dem Register-as-a-Service-Konzept. Der Bund stellt dafür 35 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Verfügung. Ende Mai wurden insgesamt 16 Projekte für diese Förderung ausgewählt – unser Einstieg ins Interview mit Michael Pfleger, Gesamtleiter NOOTS bei der FITKO.

Die Auswahlkriterien für die Finanzierung der NOOTS-Projekte durch die Bundesmittel waren vorab klar definiert, es soll aber auch für jeden Registertyp die Anbindung nur einmal entwickelt werden. Gab es denn auch mehrere Bewerbungen pro Registertyp, das ließ sich ja nicht von vornherein ausschließen?