Kooperation zwischen Bund und Bayern OZG-Umsetzung: AKDB wird Generalunternehmer

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Die AKDB übernimmt die Rolle des Generalunternehmers für die Umsetzung ausgewählter digitaler Verwaltungsleistungen in Bayern.

AKDB-Vorstandvorsitzender Rudolf Schleyer.(Bild:  AKDB)
AKDB-Vorstandvorsitzender Rudolf Schleyer.
(Bild: AKDB)

Der Bund erprobt gemeinsam mit mehreren Ländern einen zentralen Umsetzungsansatz für den flächendeckenden Roll-in digitaler Verwaltungsleistungen. Die Kooperation startete zum Jahresanfang mit Bayern und Hessen, nun kommen nach und nach weitere Länder hinzu. Schon damals wurde klar: In Bayern und Hessen wird eine Blaupause für einen digitalen Servicestaat erschaffen, die danach bundesweit ausgerollt wird. Die Vereinbarung sieht vor, dass je Bundesland mindestens fünf Leistungen bis Ende 2026 flächendeckend verfügbar sein sollen.

Für die bayerischen Kommunen steht nun offiziell fest: Die Rolle des Generalunternehmers auf Landesebene übernimmt die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB). Wie die AKDB betont, setzt das bayerische Umsetzungsmodell auf ein enges Zusammenspiel aller Beteiligten: Während der Bund die Finanzierung und den programmatischen Rahmen vorgibt und das Bayerische Digitalministerium die politische Steuerung übernimmt, verantwortet die AKDB als Landes-Generalunternehmer die Geschäftsstelle sowie die technische Umsetzung im Land.

Ergänzend soll die BayKommun die Kommunen als zentraler Ansprechpartner für die kommunale Vernetzung und Kommunikation begleiten. Der Plan sieht vor, dass die Kommunen ihre Leistungen über den DigitalMarkt der BayKommun bestellen. In den kommenden Tagen sollen die bayerischen Kommunen ausführliche Informationen und Angebote erhalten, um einen Roll-in der Online-Dienste sicherzustellen.

„Das Modell umfasst die technische Integration, das Onboarding der Kommunen, die Steuerung aller Beteiligten sowie die Begleitung bis in den Wirkbetrieb. Ziel ist eine skalierbare Struktur, die Implementierungsaufwände reduziert, Skaleneffekte hebt und als übertragbares Roll-in-Modell dient“, erklärt AKDB-Vorsitzender Rudolf Schleyer.

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