gesponsertJederzeit die Kontrolle behalten Digitale Souveränität beginnt mit Wahlfreiheit

3 min Lesedauer

Gesponsert von

Die öffentliche Verwaltung steht angesichts komplexer Behördenstrukturen, Personalmangels und historisch gewachsener IT-Landschaften unter Druck. Behörden müssen ihre Prozesse schneller digitalisieren, dürfen dabei jedoch nicht die Kontrolle über zentrale IT-Infrastrukturen verlieren.

Mark Cockerill, Senior Vice President Legal bei ServiceNow, auf dem Public Sector Summit(Bild:  Sebastian Becher Pictography / ServiceNow)
Mark Cockerill, Senior Vice President Legal bei ServiceNow, auf dem Public Sector Summit
(Bild: Sebastian Becher Pictography / ServiceNow)

Vor diesem Hintergrund diskutierten Vertreter aus Verwaltung, Gesundheitswesen und IT-Sektor auf dem ServiceNow Public Sector Summit im Juni in Berlin, wie sich öffentliche Institutionen durch Automatisierung, KI und moderne Plattformen effizienter, resilienter und souveräner aufstellen können. Dabei wurde deutlich, dass neben der Einführung einzelner KI-Anwendungen auch die Modernisierung der zugrunde liegenden Prozesse, Datenstrukturen und Organisationsmodelle eine große Herausforderung für die Branche darstellt.

Während vor wenigen Jahren Themen wie das Onlinezugangsgesetz, die Cloud-Migration oder der Fachkräftemangel die Diskussionen bestimmten, ist es heute vor allem die digitale Souveränität, die den öffentlichen Sektor umtreibt. Die Zunahme geopolitischer Unsicherheiten und Abhängigkeiten verändert die Prioritäten, wodurch die zentrale Frage nun lautet: Wie behält der öffentliche Sektor die Hoheit und Kontrolle über Daten und Prozesse und stellt sich gleichzeitig innovativer und digitaler auf?

In der öffentlichen Debatte wird Souveränität häufig auf die Frage reduziert, wo Daten gespeichert werden. Der Standort eines Rechenzentrums ist dabei zweifellos relevant. Doch zudem sind Behörden oft dezentral organisiert und einzelne Bereiche arbeiten mit jeweils eigenen Modellen und Lösungen. Ohne eine gemeinsame Plattform und Steuerung entsteht jedoch ein unübersichtliches Portfolio mit unterschiedlichen Security- und Compliance-Risiken. Zudem müssen politische Regelwerke wie der EU AI Act sowie die DSGVO berücksichtigt werden.

KI braucht eine zentrale Kontrollinstanz

Hier setzt ServiceNow mit dem AI Control Tower an: Er bündelt Informationen über KI-Modelle und schafft Transparenz über KI-Anwendungen und -Agenten in einer zentralen Steuerungsumgebung – unabhängig davon, ob sie von ServiceNow oder anderen Anbietern stammen. Behörden können damit jederzeit nachvollziehen, wo KI eingesetzt wird, Risiken klassifizieren, Verantwortlichkeiten festlegen und Kontrollmechanismen etablieren. Die Plattform ermöglicht es Kunden, Daten, Modelle und Betriebsumgebungen flexibel miteinander zu verbinden.

Wer auf diese Weise Informationen und Abläufe über Abteilungs- und Systemgrenzen hinweg orchestrieren kann, schafft die Voraussetzungen dafür, dass KI die Arbeit effizienter gestaltet und sorgt zudem dafür, dass die Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit systematisch umgesetzt werden.

Dabei setzt ServiceNow auf Offenheit statt auf ein geschlossenes Ökosystem, denn Souveränität heißt nicht Protektionismus, sondern die Wahlfreiheit bei Anwendungen und Lösungen zu haben. Wer im Zeitalter von KI handlungsfähig bleiben will, muss nicht nur die Kontrolle über seine Daten behalten, sondern auch die Freiheit haben, technologische Entscheidungen jederzeit selbst zu treffen.

Souveräne Betriebsmodelle für den öffentlichen Sektor

Behörden in Deutschland können sich unter anderem die Vorteile der ServiceNow Sovereign Partner Clouds zunutze machen. Die Sovereign Cloud Partner T-Systems, STACKIT und noris network betreiben die ServiceNow AI Platform vollständig in souveränen Cloud-Umgebungen. Dabei übernimmt ein deutsches Unternehmen die Vertragsbeziehung, den Support sowie das operative Kundenmanagement. Es handelt sich nicht um ein klassisches Managed-Service-Provider-Modell, sondern um einen Ansatz, der Kunden ein hohes Maß an Eigenständigkeit bietet. Öffentliche Institutionen können so die Funktionen einer globalen Plattform nutzen und zugleich klare lokale Verantwortlichkeiten sowie eine unabhängige Betreiberebene sicherstellen.

Auch die Kontrolle über die Verschlüsselung ist ein wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes. ServiceNow Vault unterstützt Modelle wie „Bring Your Own Key“ und „Hold Your Own Key“. Behörden können damit selbst festlegen, wer verschlüsselte Informationen entschlüsseln darf. Mit „Withdraw and Resupply“ lässt sich der Zugriff auf eine Instanz zudem so unterbrechen, dass die enthaltenen Daten für Dritte unlesbar werden. Kunden behalten damit vertraglich wie technisch die Kontrolle.

Die erfolgreichsten Verwaltungen werden künftig diejenigen sein, die Innovation und Kontrolle miteinander verbinden. Der langfristige Nutzen von KI wird deshalb nicht allein von ihrer Leistungsfähigkeit abhängen, sondern von der Fähigkeit, Vertrauen und Kontrolle sicherzustellen. Digitale Souveränität wird damit vom Infrastrukturthema zur Führungsaufgabe.

Der Autor

Mark Cockerill, Senior Vice President Legal bei ServiceNow

(ID:50922421)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung