Wechsel im „LÄND“ Ronja Kemmer ist CDO in Baden-Württemberg

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Ronja Kemmer ist die neue CDO in Baden-Württemberg. Sie folgt auf Stefan Krebs, der die digitale Verwaltung des Bundeslandes über zehn Jahre geprägt hat.

Ronja Kemmer, Baden-Württembergs Chief Digital Officer.(Bild:  Tobias Koch)
Ronja Kemmer, Baden-Württembergs Chief Digital Officer.
(Bild: Tobias Koch)

Seit Mitte Mai 2026 ist Ronja Kemmer IT-Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg (Chief Digital Officer, CDO). Sie verantwortet dort den Bereich Digitalisierung mit der ressortübergreifenden Digitalisierungsstrategie des Landes, den Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie den Bereich Cybersicherheit. Hinzu kommt die eGovernment-Strategie und die IT-Strategie der Landesverwaltung. Sie vertritt Baden-Württemberg natürlich auch im IT-Planungsrat.

Kemmer trägt offiziell den Titel CDO, wird aber auch die Funktion des „Chief Information Officer“ (CIO) wahrnehmen, da sich die Aufgabenbereiche in der Praxis teilweise überschneiden.

Zur Person

Ronja Kemmer wurde am 3. Mai 1989 in Esslingen am Neckar geboren und studierte Wirtschaftswissenschaften in Tübingen und Lund (Schweden). Anschließend absolvierte sie ein Doppelmasterstudium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Hohenheim und Pavia (Italien).

Kemmer war von 2014 bis 2026 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Ulm und seit 2017 Mitglied im Bundestagsausschuss Digitales. Von 2018 bis 2020 war sie Obfrau in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz und anschließend KI-Beauftragte der Union.

Seit Mai 2025 war Kemmer stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Bereiche Digitalisierung und Staatsmodernisierung sowie Forschung, Technologie und Raumfahrt. Während dieser Zeit war sie Mitglied im Aufsichtsrat der SPRIND GmbH, im Beirat der Bundesnetzagentur sowie im Senat der Fraunhofer-Gesellschaft.

Kemmer ist Nachfolgerin von Stefan Krebs, der seit 2015 als CIO/CDO die IT-Geschicke des Bundeslandes leitete. Er hat damit die Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung von Baden-Württemberg maßgeblich geprägt – „vom Aufbau zentraler Infrastrukturen bis hin zu KI-gestützten Verwaltungsprozessen, Open-Source-Strategien und dem Programm ‚Digital.LÄND‘“, wie er selbst auf seinem Linkedin-Profil zusammenfasst.

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