Onlinezugangsgesetz OZG: Mission Flächendeckung

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Die govdigital eG wird sich als Generalunternehmer um die flächendeckende Umsetzung von OZG-Leistungen kümmern. Eine herausfordernde Aufgabe.

Jens Fromm, COO der govdigital eG.(©  Ole Heinrich/govdigital eG)
Jens Fromm, COO der govdigital eG.
(© Ole Heinrich/govdigital eG)

Die govdigital eG wird künftig beim flächendeckenden Roll-out von OZG-Leistungen als Generalunternehmer des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) fungieren. Die Umsetzung in den Kommunen wird über die kommunalen IT-Dienstleister orchestriert.

Auf govdigital kommen laut COO Jens Fromm nun vier Aufgaben zu:

  • Organisation der Gesamtprogrammsteuerung, Lenkungsausschüsse und anderer Formalitäten.
  • Monitoring der Anbindung durch die kommunalen IT-Dienstleister inklusive Auszahlung der Pauschalen bei erfolgter Anbindung.
  • Beratung: Tipps und Best Practices rund um EfA-Dienste und deren Anbindung für die Länder.

Gestartet wird in Hessen mit ekom21, fünf EfA-Leistungen sollen dort bis Ende 2026 in die Fläche gebracht werden. „Ein starkes Signal“, wie govdigital betont. Die anstehende Aufgabe dürfte dennoch herausfordernd werden, gerade angesichts der bisher eher schwerfälligen OZG-Umsetzung. Die im Januar 2026 beschlossene Bund-Hessen-Bayern-Kooperation jedoch hat den Weg vorgezeichnet: Hessen und Bayern haben einen verbindlichen Fahrplan vorgelegt, wie digitale Leistungen flächendeckend umgesetzt werden sollen. Die Entscheidung für einen Generalunternehmer fiel damals schon, nun ist govdigital am Zuge.

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