Resilienz
Der digitale Zwilling allein rettet keine Kommune

Von Johannes Kapfer 4 min Lesedauer

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Kommunale Resilienz entsteht lange vor dem Krisenfall. Eine Expertin des Fraunhofer IESE erklärt, weswegen Verwaltungsdigitalisierung dabei mehr leisten muss als schnelle Antragsformulare und wieso Smart City und eGovernment zwei Seiten einer Medaille sind.

Anne-Marie Kilpert und ihr Team beraten Kommunen und Behörden auf ihrem Weg zur Resilienz.(Bild:  Fraunhofer IESE)
Anne-Marie Kilpert und ihr Team beraten Kommunen und Behörden auf ihrem Weg zur Resilienz.
(Bild: Fraunhofer IESE)

Das Ahrtal-Hochwasser 2021 hat viele Kommunen zum Nachdenken gebracht. Fünf Jahre später steht der Wiederaufbau kurz vor dem Abschluss; schneller als zunächst erwartet. Doch die eigentliche Frage bleibt. Wie bereiten sich Verwaltungen auf Krisen vor, die sie nicht kommen sehen? Für Anne-Marie Kilpert, Division Manager „Digital Innovation & Smart City“ am Fraunhofer IESE, beginnt Resilienz weit vor dem Ernstfall.

Querschnittsthema Resilienz

„Resilienz hat ganz viele Dimensionen“, sagt Kilpert. Neben globalen Krisen gebe es zunehmend lokale Extremereignisse wie das Ahrtal-Hochwasser in Rheinland-Pfalz, auf die sich Kommunen besser früher als später vorbereiten sollten. Resilienz sollte als Querschnittsthema und weniger als Thema, welches ein Referat isoliert behandeln sollte, betrachtet werden.