gesponsertWas digitale Souveränität wirklich bedeutet Warum öffentliche Verwaltungen heute die Weichen für digitale Unabhängigkeit stellen müssen

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Stellen Sie sich vor, Ihre Behörde erhält Anfang des Jahres eine Rechnung. Die Softwarelizenzen für den laufenden Betrieb sind erneut teurer geworden – diesmal um 18 Prozent. Kein Verhandlungsspielraum, keine Alternativen. Viele Verwaltungen in Deutschland haben digitale Abhängigkeiten aufgebaut, aus denen sie sich heute kaum befreien können. Dahinter steckt mehr als ein IT-Problem: Es geht darum, wer die Kontrolle über kritische digitale Infrastruktur behält. Es geht um digitale Souveränität.

(Bild:  mgm technology partners GmbH)
(Bild: mgm technology partners GmbH)

Der Begriff taucht inzwischen in nahezu jeder Digitalstrategie auf – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Doch was bedeutet er konkret? Digitale Souveränität ist die Fähigkeit einer Verwaltung, selbst zu entscheiden: Welche Software wird eingesetzt? Wer hat Zugriff auf welche Daten? Und: Kann die Verwaltung handlungsfähig bleiben, wenn ein Anbieter seine Konditionen ändert, seinen Service einstellt oder politisch in Konflikt mit europäischen Werten gerät?

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Konkrete Ereignisse haben das Thema verschärft: Abhängigkeiten von US-amerikanischen Cloud-Diensten, Lizenzstreitigkeiten, der Rückzug einzelner Anbieter aus bestimmten Märkten. Sowohl die EU-Kommission als auch die Bundesregierung haben digitale Souveränität zur strategischen Priorität erklärt. Digitale Souveränität ist keine Option. Sie ist eine Entscheidung.

Das Vendor Lock-in-Problem: Wenn die Wahl zur Illusion wird

In vielen Verwaltungen prägen Systeme, die vor zehn oder fünfzehn Jahren eingeführt wurden, noch immer die tägliche Arbeit – zugeschnitten auf eine bestimmte Plattform, mit darauf geschulten Mitarbeitenden, ausgerichteten Prozessen und Daten in proprietären Formaten.

Ein Wechsel wäre theoretisch möglich – ist praktisch aber so aufwendig, riskant und kostspielig, dass er kaum ernsthaft in Betracht gezogen wird. Der Anbieter weiß das und kalkuliert entsprechend. Für private Unternehmen ist das unangenehm. Für die öffentliche Hand ist es ein demokratisches Problem: Steuermittel fließen in Abhängigkeiten statt in Leistung.

Die Folgen:

  • Steigende Kosten ohne Gegenwert: Lizenzgebühren steigen, ohne dass die Software besser wird – und Verhandlungen führen kaum zu Ergebnissen, weil die Verhandlungsposition der Verwaltung schwach ist.
  • Fehlende Anpassbarkeit: Jede Prozessänderung – durch neue Gesetze, wachsende Bürgeranforderungen oder neue Behördenstrukturen – erfordert einen Auftrag an den Hersteller. Das kostet Zeit und Geld.
  • Datenschutzrisiken: Software auf Servern außerhalb der EU wirft grundlegende Fragen auf: Wer hat Zugriff auf die Daten? Welches Recht gilt? Was passiert bei einem ausländischen Gerichtsbeschluss?
  • Unsichtbare Abhängigkeiten: Viele Verwaltungen wissen nicht, wie weitreichend ihre Abhängigkeiten sind – bis ein Vertrag ausläuft oder ein Anbieter in Schwierigkeiten gerät. Dann ist es oft zu spät für eine geordnete Reaktion.

Warum Open Source der Ausweg und jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Open Source bedeutet, dass der Quellcode einer Software öffentlich zugänglich ist. Das klingt zunächst nach einem technischen Detail, ist aber ein Paradigmenwechsel: von Abhängigkeit zu Kontrolle, von Blackbox zu Transparenz, von Lock-in zu Wahlfreiheit. Open Source bedeutet ausdrücklich nicht, auf professionelle Software zu verzichten. Es bedeutet nicht, dass die IT-Abteilung alles selbst entwickeln muss, dass kein Support mehr existiert. Open Source bedeutet: Die Kontrolle verlagert sich – vom Anbieter zur nutzenden Organisation.

Dass das funktioniert, belegen Schleswig-Holstein, München und viele andere – ebenso wie die aktive Förderung offener Software durch die EU-Kommission. Der Zeitpunkt ist günstig wie nie: Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) steht die Verwaltungsdigitalisierung unter Handlungsdruck. Neue Anwendungen müssen entwickelt, bestehende modernisiert werden. Wer jetzt entscheidet, auf welcher Basis das geschieht, legt die Weichen für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre.

A12: Echte digitale Souveränität aus Deutschland

Für Verwaltungen, die diesen Schritt jetzt gehen wollen, gibt es eine konkrete Antwort: A12. Die A12 AI Low Code-Plattform ist seit Jahren in deutschen Behörden im Einsatz – unter anderem bei der Steuer-Plattform ELSTER – und steht ab sofort Open Source zur Verfügung. A12 verfolgt einen Low Code-Ansatz: Verwaltungsprozesse lassen sich ohne tiefe Programmierkenntnisse modellieren, anpassen und in Betrieb nehmen. Fachbereiche können aktiv mitgestalten, statt für jede Änderung auf externe Dienstleister warten zu müssen. Das bedeutet kürzere Umsetzungszeiten, geringere Abhängigkeiten und eine Plattform, die mit den Anforderungen der Verwaltung wächst – statt sie einzuengen. Entwickelt in Deutschland, erprobt in der öffentlichen Verwaltung, offen für alle: A12 zeigt, wie digitale Souveränität in der Praxis aussieht.

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