Was Digitalisierung bieten kann
Verwaltung gestaltet Vertrauen

Von Johannes Kapfer 6 min Lesedauer

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Digitale Verwaltung muss mehr leisten, als Papierprozesse ins Netz zu übertragen. Zwei aktuelle NEGZ-Publikationen legen dar, dass verständliche und barrierefreie Angebote auf der einen, transparente und kontrollierbare KI-Systeme auf der anderen Seite keinen qualitativen Wettbewerb, sondern vielmehr zwei eigenständige vertrauensbildende Facetten des Verwaltungsalltags darstellen.

Wie beim beliebten Kinderspiel versuchen immer mehr Verwaltungen in Erfahrung zu bringen, wie sich ihre Zielgruppe zusammensetzt.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Wie beim beliebten Kinderspiel versuchen immer mehr Verwaltungen in Erfahrung zu bringen, wie sich ihre Zielgruppe zusammensetzt.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Für Bürgerinnen und Bürger beginnt digitale Verwaltung meist mit einem Formular. Sie sollen Angaben verstehen, Nachweise hochladen und erkennen können, was als Nächstes geschieht. Welche Fachverfahren oder zunehmend auch KI-Modelle im Hintergrund arbeiten, bleibt ihnen dagegen verborgen. Dennoch beeinflusst beides, ob eine Verwaltungsleistung zugänglich, zuverlässig und fair ist.

Zwei Publikationen des Kompetenznetzwerks Digitale Verwaltung (NEGZ) betrachten diese Vertrauensfrage aus unterschiedlichen Richtungen. Die Kurzstudie „Nutzerzentrierung und Barrierefreiheit als Erfolgsfaktoren digitaler Verwaltungsleistungen“ untersucht, wie Länder und Kommunen ihre Angebote konsequenter am Menschen ausrichten können. Das Impulspapier „Model Cards für die Nutzung von KI in der Verwaltung“ schlägt hingegen einen Mindeststandard vor, um KI-Modelle nachvollziehbar und vergleichbar zu dokumentieren.

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