GovTech Deutschland: erste betriebsfähige RaaS-Systeme im Spätsommer
RaaS: Daten zentral verfügbar machen

Von Nicola Hauptmann 3 min Lesedauer

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Warum ist „Register-as-a-Service“ wichtig für die Registermodernisierung und NOOTS-Anbindung? Ammar Alkassar von GovTech Deutschland erklärt, welche Überlegungen hinter dem Ansatz stehen und wie die weitere Entwicklung geplant ist.

 Ammar Alkassar, geschäftsführender Vorstand GovTech Deutschland e.V.(Bild:  GovTech Deutschland / Jens Oellermann)
Ammar Alkassar, geschäftsführender Vorstand GovTech Deutschland e.V.
(Bild: GovTech Deutschland / Jens Oellermann)

Ende Mai haben das BMDS und die FITKO 16 NOOTS-Pilotprojekte ausgewählt, die nun mit Bundesmitteln finanziert werden, darunter auch mehrere Projekte zu Register-as-a-Service (RaaS). „Wir freuen uns sehr", sagt Ammar Alkassar, geschäftsführender Vorstand GovTech Deutschland, „dass im Rahmen der vom IT-Planungsrat beschlossenen Förderung von Anschlussvorhaben auch eine ganze Reihe von Projekten ausgewählt wurden, die mit RaaS umgesetzt werden – einer Architektur, die wir im vergangenen Jahr entwickelt haben und für die belastbare Referenzimplementierungen vorliegen.“

Ein kurzer Blick zurück: GovTech Deutschland hatte 2025 eine RaaS-Referenzarchitektur entwickelt und anschließend über ein Ausschreibungsverfahren drei Konsortien für die Umsetzung ausgewählt. Diese haben im Wettbewerb jeweils eine Lösung umgesetzt – entweder für ein Melde- oder Gewerberegister. Das Melderegister deshalb, weil es bereits länger Gegenstand von Optimierungen ist, wie Ammar Alkassar erläutert. Das Gewerberegister hingegen stehe exemplarisch für stark kommunal verankerte Register mit bislang begrenzten übergreifenden Zugriffsmöglichkeiten. Wie berichtet, wurde letztlich das Konsortium um Polyteia ausgewählt. Wobei Alkassar betont, dass alle drei Lösungen und Ansätze – die auch als Open Source bereitgestellt wurden – qualitativ sehr gut seien.