Partnerprogramm Neue Bezugswege für openDesk

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Hohe Nachfrage nach openDesk: Das ZenDiS reagiert mit neuen Bezugswegen für die souveräne Arbeitsplatz- und Kollaborationssuite.

Pamela Krosta-Hartl, Geschäftführerin des ZenDiS.(Bild:  ZenDiS GmbH)
Pamela Krosta-Hartl, Geschäftführerin des ZenDiS.
(Bild: ZenDiS GmbH)

Digitale Souveränität steht auf der Agenda vieler Unternehmen und Behörden, und das merkt auch das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS). Die souveräne Komponentenlösung openDesk gibt es seit Oktober 2024 und wird zunehmend nachgefragt.

Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, startet ZenDiS ein Partnerprogramm. Damit können neben öffentlichen IT-Dienstleistern erstmals auch privatwirtschaftliche Cloud-Service-Provider und IT-Dienstleister eigene openDesk-Enterprise-Angebote aufbauen. „Mit dem openDesk-Partnerprogramm liefern wir eine Antwort auf die enorme Nachfrage nach unserer souveränen Office- und Kollaborationssuite“, sagt ZenDiS-Geschäftsführerin Pamela Krosta-Hartl. „Kunden aus Verwaltung und Wirtschaft können künftig aus einer Vielzahl professioneller Angebote wählen und ihre Souveränitätsprojekte bedarfsgerecht umsetzen.“

Folgende Partner werden ausgeschrieben:

Official Distributor: Vom ZenDiS autorisierte Value-Add-Distributoren, die privatwirtschaftliche Cloud-Anbieter und IT-Dienstleister mit openDesk-Subskriptionen versorgen und die künftige openDesk-Reseller-Landschaft betreuen. Die Distributoren müssen über nachgewiesene Erfahrung in der Vermarktung von Open-Source-Lösungen verfügen.

Approved Sovereign Service Provider: Cloud-Service-Provider (CSPs), die openDesk als hochwertiges Software-as-a-Service-Angebot (SaaS) bereitstellen. Für die Partner gelten strikte Anforderungen an Sicherheit und Souveränität, beispielsweise ein BSI C5-Testat sowie SEAL-Level 3 des European Cloud Sovereignty Frameworks.

Approved System Integrator: Diese Kategorie adressiert Full-Service-IT-Dienstleister mit nachgewiesener Open-Source- und Kubernetes-Expertise sowie Erfahrung im Aufbau und Betrieb von openDesk (On-Premises, Managed Service).

Approved-Partner und Distributoren werden direkt vom ZenDiS betreut. Die Teilnahme am Zulassungsverfahren ist ab sofort möglich.

Das ZenDiS betont, dass auch ohne Erfüllung der Eignungskriterien für die Approved-Partner privatwirtschaftliche IT-Dienstleister künftig Angebote auf Basis der openDesk-Enterprise-Edition aufbauen können. Die Betreuung dieser IT-Reseller erfolgt dann über die offiziellen Value-Add-Distributoren („Official Distributor“). Eine Teilnahme am Zulassungsverfahren sei hier nicht erforderlich.

Das ZenDis, das zu 100 Prozent in der Hand des Bundes liegt, plant weitere Partner-Kategorien, darunter Approved Consulting Partner, die Beratungsleistungen rund um openDesk anbieten.

Öffentliche IT-Dienstleister

Auch mit den öffentlichen IT-Dienstleistern will das ZenDiS die Zusammenarbeit intensivieren. Gemeinsam mit der Genossenschaft govdigital ist beispielsweise der Aufbau eines openDesk-SaaS-Angebots geplant, das über den Marktplatz Deutschland Digital und den gd.Cloud-Broker bereitgestellt wird. Damit könnten govdigital-Mitglieder und deren Träger openDesk künftig als SaaS-Leistung über bestehende Beschaffungs- und Abrufstrukturen nutzen.
Schon heute ist der Bezug von openDesk-Subskriptionen für den SaaS- oder On-Premises-Betrieb über govdigital ausschreibungsfrei möglich.

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