Digitale Souveränität
München für UNO-KI-Zentrum im Gespräch

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wie kann man die Abhängigkeit von östlicher wie westlicher Technologie verringern? Die Antwort auf diese Frage könnte in einem KI-Zentrum der Vereinten Nationen liegen, welches in der bayerischen Landeshauptstadt angesiedelt wird. So zumindest der Standpunkt des StMD.

Die Ansiedlung eines internationalen KI-Instituts in der bayerischen Landeshauptstadt München soll die technologische Abhängigkeit Europas von den USA und China reduzieren.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Die Ansiedlung eines internationalen KI-Instituts in der bayerischen Landeshauptstadt München soll die technologische Abhängigkeit Europas von den USA und China reduzieren.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Finnland und Norwegen haben sich für ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen ausgesprochen. Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring (Freie Wähler) begrüßt dies und bringt zugleich München als optimalen Standort für die geplante Institution ins Gespräch. Dort sollen leistungsfähige KI-Modelle wissenschaftlich untersucht und internationale Sicherheitsstandards vorangebracht werden. Bayern steht damit im direkten Wettbewerb mit Österreich, dessen Bundeskanzler Christian Stocker für Wien als Standort ebenjenes Instituts wirbt.

Die geplante Einrichtung der Vereinten Nationen soll eine zentrale Rolle bei der Bewertung von Risiken und der Entwicklung globaler Sicherheitsstandards für Künstliche Intelligenz einnehmen. Für Mehring stellt die Initiative ein „starkes Signal für internationale Zusammenarbeit“ und einen notwendigen Schritt dar, um Fortschritt und Sicherheit zu verbinden. Angesichts des technologischen Wettlaufs zwischen den USA und China dürfe Europa nicht zwischen den Supermächten zerrieben werden. „Wir müssen endlich vom Spielfeldrand aufs Spielfeld kommen und die digitale Zukunft auf Augenhöhe mitgestalten“, so der Minister.

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung