Gemeinsame Ziele
Mit aller Kraft: Vertrauen wiedergewinnen

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Die kommunalen IT-Dienstleister bündeln ihre Kräfte und richten ihre Zusammenarbeit neu aus. Doch wenn die Digitalisierung bei Bürgerinnen und Bürgern ankommen soll, muss das Bündnis noch breiter werden. Dazu braucht es alle Kräfte und Akteure.

Lars Hoppmann ist geschäftsführender Vorstand von VITAKO.(Bild:  Vitako)
Lars Hoppmann ist geschäftsführender Vorstand von VITAKO.
(Bild: Vitako)

Verwaltungsdigitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie bei Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen ankommt. Für die kommunalen IT-Dienstleister ergibt sich daraus eine große Verantwortung. Bei Vitako, der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e. V., ist man sich dessen bewusst. Die Modernisierung des deutschen Staates entscheide sich nicht in Berlin, sondern in den Kommunen, schreibt die Vitako in einem aktuellen Positionspapier. Kommunale IT-Dienstleister betrieben im Auftrag von Städten, Kreisen und Gemeinden Verwaltungsdigitalisierung nicht als singuläres Projekt, sondern als Daueraufgabe. Sie „bündeln zunehmend ihre Kräfte, kooperieren intensiver denn je, legen ganze Abteilungen zusammen und gehen weitreichende Fusionen ein“, heißt es im Papier. Es gehe darum, die  Services für die Verwaltung gemeinschaftlich zu erbringen, erläutert Lars Hoppmann, geschäftsführender Vorstand der Vitako, in unserem Podcast „Unbürokratisch“. Er beschreibt hier die Pläne, konkrete Kooperationen und das Mindset, das der Veränderung zugrunde liegt: „Keiner schafft es allein“.

Das Positionspapier spannt den Bogen weiter – zum staatlich legitimierten, abgestimmten Ordnungsrahmen (gemeinsam etabliert von IT-Planungsrat, DMK und MPK), auf dem die entstehende Plattformlandschaft der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland (mit Deutschland-Architektur und Deutschland-Stack) basiere. Architekturhoheit, Plattformkern und Governance seien klar als gesamtstaatliche Aufgaben im föderalen Zusammenwirken definiert und es werde „ein gemeinsames digitales Verwaltungs-Ökosystem geschaffen, das durch seine verbindliche Ausrichtung und staatliche Finanzierung Maßstäbe setzt“. Kritik richtet sich an der Stelle aber gegen einen anderen Akteur: Die „neuen und vor allem redundanten Lösungsangebote von GovTech Kommunal“ konterkarierten die Ziele dieser interföderalen IT-Strukturen im staatlichen Ordnungsrahmen. In einem Antwortschreiben haben GovTech Deutschland und GovTech Kommunal dazu Stellung genommen. Darin begründen sie, warum sie ergänzend auch neue Wege für notwendig erachten. Zudem haben sie gemeinsame Gespräche vorgeschlagen.

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