Zukunft der öffentlichen Verwaltung

Generation Z und Verwaltung: Gegensätze ziehen sich an?

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Was bedeutet das ­konkret?

Schlussendlich brauchen wir vor allem Offenheit, Vertrauen, Mut und Entschlossenheit zur Veränderung. Konkret kann das heißen, dass wir

  • qualifizierte Zuwanderung fördern,
  • Quereinstiege erleichtern,
  • Karrierewege flexibler gestalten,
  • Individualisierungsmöglichkeiten fördern,
  • attraktive Rahmenbedingungen schaffen,
  • wo möglich flexible Arbeitsmodelle und Weiterbildungsangebote zulassen,
  • Sicherheit und Mitbestimmung übereinbringen,
  • Sichtbarkeit des öffentlichen Dienstes und seiner Vorteile voran­treiben,
  • eine inklusive Kultur der Zugehörigkeit leben und
  • Innovationen fördern.

Dann können wir in einigen Jahren vielleicht sogar sagen: Generation Z und öffentliche Verwaltung – Gleich und gleich gesellt sich.

Einen letzten Gedanken möchte ich noch mit auf den Weg geben: Der Fachkräftemangel ist kein ­Thema, das nur den öffentlichen Sektor betrifft, und ein einfaches Abwerben von jungen Menschen aus dem Privatsektor wird die branchenübergreifenden Herausforderungen nicht lösen. Aus diesem Grund muss der öffentliche Sektor nicht nur attraktiver für junge Menschen werden, sondern auch offener für den Gebrauch innovativer Lösungen, die Prozesse automatisieren und Aufgaben, die aktuell von Menschen verrichtet werden, übernehmen. Rainer Bernnat, Leiter des Bereiches Public Sector für PwC WPG, spricht sogar von einem notwendigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im öffentlichen Sektor. Lassen Sie uns diesen Gedanken in der kommenden Ausgabe weiterführen und schreiben Sie mir gern Ihre Gedanken: Haben Sie Bedenken beim Einsatz KI-gestützter Lösungen oder nutzen Sie sie bereits selbst?

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön für die vielen generationenübergreifenden Einsendungen, die mich zum aktuellen Artikel erreicht haben. Ich wünsche Ihnen eine innovative Herbstzeit!

Laura Detels
zuständig für Regierungsbeziehungen bei der GovMarket GmbH. Sie setzt sich mit ihren Kolleginnen für eine innovative Beschaffung ein, um Start-ups und die Öffentliche Verwaltung näher zusammenzubringen.

Bildquelle: Govmarket

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