Eurostat Deutsche haben Nachholbedarf bei digitalen Kompetenzen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Trotz der zunehmenden Digitalisierung weist Deutschland im europäischen Vergleich niedrige digitale Kompetenzen auf. Nur jeder zweite verfügt hier zumindest über grundlegende Kenntnisse.

Laptop, Social Media, Google – unter digitale Kompetenzen versteht man Kenntnisse und Fähigkeiten, die sowohl für die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik als auch digitalen Medien erforderlich sind.(Bild:  adam121 – stock.adobe.com)
Laptop, Social Media, Google – unter digitale Kompetenzen versteht man Kenntnisse und Fähigkeiten, die sowohl für die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik als auch digitalen Medien erforderlich sind.
(Bild: adam121 – stock.adobe.com)

Die deutsche Bevölkerung weist im europäischen Ländervergleich eher schwache digitale Kompetenzen auf. Im Jahr 2023 verfügte nur knapp jeder zweite Deutsche (52,2 Prozent) im Alter zwischen 16 und 74 Jahren zumindest über grundlegende digitale Kenntnisse, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Damit liegt Deutschland auf Platz 18 von 26 untersuchten EU-Ländern – und auch unter dem EU-Schnitt, der bei 55 Prozent liegt. 2021 lag die Quote in Deutschland noch bei 48,9 Prozent.

Die untersuchten Kenntnisse umfassen verschiedene Kompetenzen rund um die digitale Welt. Unter anderem wird etwa ermittelt, ob Befragte digitale Inhalte suchen, finden oder selbst erstellen können, ob sie soziale Netzwerke nutzen, online einkaufen oder verkaufen oder sich mit dem Schutz ihrer Daten im Internet auskennen.

Europaweit zeigen sich den Angaben zufolge erhebliche Unterschiede. Die Quoten reichen von fast 83 Prozent in den Niederlanden und 82 Prozent in Finnland bis zu knapp 28 Prozent in Rumänien. Die Europäische Union hat sich als Ziel gesetzt, dass bis 2030 mindestens 80 Prozent der EU-Bevölkerung zumindest über digitale Grundkenntnisse verfügen sollte.

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