Ministerialkongress und 25. eGovernment-Wettbewerb Zwischen Souveränität, KI und Umsetzung
Anbieter zum Thema
Über 400 Teilnehmende aus über 200 Behörden trafen sich Anfang September in der Alten Münze Berlin, um über die digitale Zukunft von Staat und Verwaltung zu diskutieren. Höhepunkt am Rande: die Jubiläumsverleihung des 25. eGovernment-Wettbewerbs.
Zum nunmehr 31. Mal fand Anfang September der Ministerialkongress statt, die Kulisse bildete einmal mehr die Alte Münze in Berlin-Mitte. Gut 400 Gäste aus mehr als 200 Behörden und öffentlichen Einrichtungen kamen zusammen, um sich in 43 Fachvorträgen, Keynotes und Podiumsdiskussionen über die Modernisierung der Verwaltung auszutauschen. Vier Themenstränge strukturierten das Programm: „Plattformen und souveräne Infrastrukturen“, „Robuste und sichere Verwaltung“, „Datenzentrierung und künstliche Intelligenz“ sowie „Moderne und effiziente Verwaltung“. Zwischen den Vortragssälen bildete der Marktplatz mit einem angeschlossenem KI-Lab das Herzstück der Veranstaltung – ein Ort für Projektpräsentationen, Standgespräche und – in den Pausen – kompakte KI-Impulsvorträge über Kopfhörer in der „Silent Disco“.
Die Eröffnung des Kongresses gebührte Jon Abele, der nach Jahren als Segmentleiter Öffentliche Auftraggeber fortan die COO-Rolle bei BearingPoint übernimmt, und seinem Nachfolger Reinhard Geigenfeind im Dialogformat. Gleich zu Beginn fragte Abele rhetorisch: „Warum ist eigentlich die Transformation der öffentlichen Verwaltung so schwer?“ Seine These: Nicht die Technologie sei der Engpass, sondern die Reformfähigkeit selbst. Er nannte drei Herausforderungen: fehlenden Veränderungsdruck, hohe strukturelle Komplexität und die Frage, ob Beratungsunternehmen richtig eingesetzt würden.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen