gesponsertWenn der Hersteller den Takt vorgibt Vom Update-Zwang zur digitalen Souveränität

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Willkürliche Produktwechsel, Kompatibilitätsprobleme, Folgekosten, automatische Updates: Was Hyperscaler entscheiden, kann bei ihren Kunden erhebliche Aufwände auslösen.

(Bild:  TEK-SERVICE)
(Bild: TEK-SERVICE)

Die TEK-SERVICE AG kennt das aus eigener Erfahrung. Kundenspezifische Erweiterungen mussten immer wieder angepasst oder neu aufgebaut werden, weil sich die technologische Basis veränderte. Irgendwann stellte das Management eine Grundsatzfrage: Wie unabhängig können wir agieren, wenn unser externer Technologiepartner den Takt unserer Entwicklungen mitbestimmt?

Was folgte war ein mehrjähriger Umbau des webbasierten Angebots – und der Weg in die digitale Souveränität.

Digitale Souveränität verstehen wir als unternehmerische Notwendigkeit. Für öffentliche Auftraggeber ist sie ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Dienstleister.

Monika Schmidt, Vorsitzende des Aufsichtsrates der TEK-SERVICE AG

Wenn fremde Produktentscheidungen zum Risiko werden

TEK-SERVICE entwickelt und betreibt seit dem Jahr 2000 digitale Einkaufslösungen für öffentliche Verwaltungen und Unternehmen. Weil Kunden die Portale langfristig nutzen und individuelle Anforderungen haben, wurde die technologische Abhängigkeit von einem großen US-Anbieter zunehmend zum Problem. Nach Updates waren bewährte Funktionen mitunter nicht mehr oder nur eingeschränkt verfügbar. Entwicklungsressourcen flossen in notwendige Anpassungen statt in neue Funktionen.

„2016 haben wir erkannt: Wenn wir innovativ und kundenorientiert bleiben wollen, müssen wir die Kontrolle über unsere Technologie selbst in der Hand halten“, sagt Monika Schmidt, Vorsitzende des Aufsichtsrates der TEK-SERVICE AG.

Umbau im laufenden Betrieb

Die Konsequenz war weitreichend: Das Unternehmen investierte in eigene Systeme und entwickelte über Jahre parallel zum Tagesgeschäft eine neue technologische Basis. Bestehende Prozesse wurden schrittweise aus der bisherigen Systemwelt herausgelöst und in die neue Umgebung überführt. Entwicklung, Tests, Dokumentation und Know-how-Transfer – alles erfolgte ausfallfrei im laufenden Betrieb. 2025 dann der Wechsel auf die neue Plattform, gehosted in einem deutschen Rechenzentrum mit deutscher Cloud-Umgebung.

Souveränität im behördlichen Alltag

Heute ist TEK-SERVICE unabhängig von den Produktzyklen, Lizenzmodellen oder strategischen Entscheidungen globaler Plattformanbieter. Öffentliche Auftraggeber goutieren das – für sie zeigt sich digitale Souveränität auch darin, wie viel Kontrolle ein Dienstleister über die Technologie besitzt, mit der kommunale und behördliche Prozesse betrieben werden. „Damals war es eine unternehmerische Entscheidung: Wir wollten selbst entscheiden, welche Technologien und Dienstleister wir einsetzen, wer Zugriff auf die Systeme erhält und wann Anpassungen vorzunehmen sind“, sagt Monika Schmidt. „Heute sind Datenschutz, Informationssicherheit und Compliance zentrale Anforderungen an webbasierte Verwaltungsprozesse. Damit wird digitale Souveränität zur unternehmerischen Notwendigkeit – denn für öffentliche Auftraggeber ist sie ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihrer Dienstleister.“

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