Digitalattacken Sachsen wappnet sich mit be­hör­den­über­grei­fen­der Cyberabwehr

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Ein neues Netzwerk bündelt in Sachsen die Kräfte von Polizei, Verfassungsschutz und Justiz, um schneller auf digitale Angriffe reagieren zu können.

Dr. Daniela Dylakiewicz, CIO des Freistaates Sachsen: „[Wir schaffen] bewusst keine neue Behörde, sondern stärken die Zusammenarbeit in den bestehenden Zuständigkeiten.“(Bild: ©  Pawel Sosnowski / Sächsische Staatskanzlei)
Dr. Daniela Dylakiewicz, CIO des Freistaates Sachsen: „[Wir schaffen] bewusst keine neue Behörde, sondern stärken die Zusammenarbeit in den bestehenden Zuständigkeiten.“
(Bild: © Pawel Sosnowski / Sächsische Staatskanzlei)

Sachsen reagiert mit einer behördenübergreifenden Cyberabwehr auf zunehmende digitale Attacken. Es handele sich um ein Netzwerk, in dem unter anderem Fachleute aus dem Landeskriminalamt, dem Verfassungsschutz und aus der Zentralstelle zur Bekämpfung von Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden zusammengeschlossen sind, teilte die Staatskanzlei mit.

Im Fall eines Angriffs auf Behörden oder Unternehmen solle ein gemeinsames Cyberlagebild einen schnellen Informationsaustausch ermöglichen. So solle die Aufklärung solcher Taten beschleunigt werden. Die sächsische Cyberabwehr solle zudem an das Nationale Cyber-Abwehrzentrum des Bundes angeschlossen werden.

„Die Bedrohungen im Cyberraum nehmen zu, werden professioneller und richten im schlimmsten Fall große Schäden an. Staat und Verwaltung müssen hier Schritt halten und über Zuständigkeitsgrenzen hinweg für Sicherheit sorgen“, erklärte die Daniela Dylakiewicz, Beauftragte des Freistaates für Informationstechnologie.

Mit der Einrichtung der Cyberabwehr werde ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der CDU-SPD-Minderheitsregierung umgesetzt.

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