Finanzamt Hilfe bei der Steuererklärung

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz, Steuer-App oder vorausgefülltes Formular: Unterstützung bei der Steuererklärung wird gerne angenommen.

Digitale Tools werden für die Steuererklärung zunehmend genutzt, aber immerhin noch 17 Prozent der Befragten geben ihre Erklärung auf Papier ab.(Bild: ©  Gina Sanders – stock.adobe.com)
Digitale Tools werden für die Steuererklärung zunehmend genutzt, aber immerhin noch 17 Prozent der Befragten geben ihre Erklärung auf Papier ab.
(Bild: © Gina Sanders – stock.adobe.com)

Sie gehört sicher nicht zu den angenehmsten Behördenterminen der Bürgerinnen und Bürger: die Steuererklärung. Und deshalb werden digitale Helferlein hier sehr geschätzt.

Laut aktuellen Zahlen einer Bitkom-Untersuchung haben 15 Prozent derjenigen, die schon einmal eine Einkommensteuererklärung abgegeben haben, sich bereits von künstlicher Intelligenz unterstützen lassen – per KI-Chat oder über die KI-Funktion in der Steuersoftware. Unter den 16- bis 29-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 26 Prozent.

Parallel wird zunehmend das Smartphone genutzt. 13 Prozent der Befragten haben ihre letzte Steuererklärung über eine Steuer-App mit dem Smartphone erstellt, vor einem Jahr waren es mit 7 Prozent noch deutlich weniger. Auch hier liegen die Jüngeren mit 20 Prozent vorn.

Noch lieber wäre den Befragten offensichtlich, mit der Steuererklärung gar nichts mehr zu tun zu haben: 47 Prozent hätten gern eine automatisch mit den eigenen Daten vorausgefüllte Steuererklärung. 40 Prozent würden eine solche Erklärung sogar ohne eigene Prüfung übernehmen.

Der am häufigsten genutzte Weg bleibt die elektronische Steuererklärung mit Elster. 27 Prozent haben ihre letzte Steuererklärung darüber am Computer oder Notebook abgegeben. 21 Prozent nutzten eine Steuersoftware für PC oder Laptop, ebenfalls 21 Prozent haben eine Steuerberatung in Anspruch genommen. Weitere 2 Prozent geben an, die neue Funktion „Steuererklärung per Klick" in der Elster-App genutzt zu haben. Immerhin noch 17 Prozent haben ihre letzte Steuererklärung auf Papier eingereicht.

„Die Steuererklärung war Vorreiter bei der Digitalisierung der Verwaltung“, betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Mit dem Smartphone wird sie für viele noch bequemer und KI übernimmt zunehmend das, was vielen bei Steuerformularen fehlt: erklären, einordnen, nachfragen.“ Möglich werde dies, weil die Finanzverwaltung mit Elster seit Jahren offene Schnittstellen bereitstelle, auf denen Unternehmen innovative Angebote aufbauen könnten.

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