29.06.2026
Digitale Souveränität – Warum Behörden mehr Handlungsspielraum haben, als die aktuelle Debatte um Microsoft vermuten lässt.
Immer mehr europäische Behörden hinterfragen ihre Abhängigkeit von US-amerikanischen Softwareanbietern. Schleswig-Holstein ersetzt schrittweise 30.000 Microsoft-Anwendungen durch Open-Source-Programme, Österreichs Bundesheer setzt auf LibreOffice, Hochschulen prüfen europäische Alternativen für Zusammenarbeit, Kommunikation und Datenspeicherung. Der britische WIRED-Journalist Matt Burgess dokumentiert diese Entwicklung inzwischen in einer laufend aktualisierten Übersicht. Die Diskussion hat dabei eine neue Qualität erreicht: Es geht nicht mehr nur um Datenschutz, sondern um digitale Souveränität.
Welche Herausforderungen ein Ausstieg aus dem Microsoft-Ökosystem für Verwaltungen und Unternehmen mit sich bringt, bleibt in der Diskussion oft unerwähnt. VENDOSOFT berät Organisationen seit Jahren an der Schnittstelle zwischen gewachsenen IT-Landschaften, On-Premises-Infrastrukturen, Cloud-Diensten, Kostenkontrolle und Datenhoheit. Geschäftsführer Björn Orth verrät, wie sich Abhängigkeiten – und Kosten – reduzieren lassen, ohne funktionierende Strukturen zu zerschlagen.
„Souveränität bedeutet Wahlfreiheit“
„Digitale Souveränität bedeutet nicht, sich für oder gegen einen Hersteller entscheiden zu müssen“, sagt der Experte für Microsoft-Lizenzierungen. „Es bedeutet vielmehr, selbst zu bestimmen, wie unabhängig man von Preisentwicklungen, Vertragsmodellen oder technischen Vorgaben eines einzelnen Anbieters sein möchte.“ Gerade öffentliche Verwaltungen stehen ihm zufolge vor einem schwierigen Spagat: Seit Jahren nutzen immer mehr Behörden Cloud-Dienste für die Zusammenarbeit mit Bürgern, Unternehmen sowie anderen Dienst- und Außenstellen. Ein radikaler Wechsel weg von den eben erst erworbenen Kollaborationsplattformen wäre für viele ein kaum zu leistender Kraftakt. Andererseits zwingen DSGVO, BSI-Grundschutz, KRITIS-Vorgaben oder NIS2-Richtlinie sie, sicherzustellen, dass sensible Daten, Verwaltungsinformationen und sicherheitsrelevante IT-Systeme zuverlässig geschützt bleiben. Die Verlagerung von Anwendungen und Daten in die Cloud muss deshalb sehr bewusst erfolgen. „Hier entscheidet sich, wie digital souverän eine Organisation langfristig bleibt“, ist Björn Orth überzeugt. Dabei sind die mittel- und langfristigen Folgen mit zu bedenken – sich verändernde Lizenzmodelle, steigende Kosten, technische Abhängigkeiten.
Was hilft, sind Fragen, wie sie die Lizenzstrategen von VENDOSOFT stellen:
Welche Daten sollten dauerhaft im eigenen Rechenzentrum verbleiben?
Benötigt wirklich jeder Mitarbeitende Microsoft 365?
Wo genügen klassische Office-Lizenzen und lokal installierte Server?
Welche Daten gehören in die Cloud – und welche besser nicht?
Aus den Antworten entwickeln sie die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Lösung, die M365-Dienste, On-Premises-Infrastrukturen sowie neue und gebrauchte Microsoft-Lizenzen miteinander verbindet.
Open Source wird zum Bestandteil der Beratung
VENDOSOFT reagiert allerdings auch auf die wachsende Bereitschaft in Behörden und Unternehmen, Open-Source-Lösungen einzusetzen. Besonders Nextcloud rückt zunehmend in den Fokus von IT-Verantwortlichen. Die Plattform bietet unter anderem Alternativen für Dateiverwaltung, Office-Anwendungen, Zusammenarbeit, Whiteboards, Tabellen oder Workflow-Automatisierung und kann sowohl lokal installiert als auch als Cloud-Lösung in deutschen Rechenzentren betrieben werden.
Björn Orth versteht Nextcloud, LibreOffice, Open-Xchange und andere als zusätzliche Option innerhalb einer ganzheitlichen Beratung. „Die Entscheidung für oder gegen Microsoft und für oder gegen Open-Source-Lösungen führen wir mit unseren Kunden nicht ideologisch“, betont er, „sondern immer anhand der gegebenen Anforderungen.“
Digitale Souveränität ist kein Entweder-oder
Für Behörden ist es selten hilfreich, die Diskussion über digitale Souveränität als Entscheidung zwischen Microsoft und Open Source zu führen. Sie benötigen keine Entweder-oder-Entscheidung, sondern Aufklärung darüber, welche Plattform fachliche Anforderungen erfüllt, welche Lösung langfristig finanzierbar ist, wo Abhängigkeiten entstehen können und wie bestehende Fachverfahren kompatibel bleiben.
Als Microsoft-Kompetenzzentrum liefert VENDOSOFT darauf verlässliche, kostensparende und Abhängigkeiten reduzierende Antworten. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen seine Beratung um Open-Source-Lösungen. Nicht, weil Microsoft ersetzt werden muss, sondern weil digitale Souveränität bedeutet, zwischen mehreren guten Optionen wählen zu können.
Wer den eigenen Handlungsspielraum zwischen Microsoft, Cloud und Open Source ausloten möchte, kann sich bei VENDOSOFT kostenfrei und unverbindlich beraten lassen. Weitere Informationen unter vendosoft.de.