Brandenburg Nadine Korte übernimmt Leitung des ZIT-BB

Von Johannes Kapfer 2 min Lesedauer

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Der Brandenburgische IT-Dienstleister (ZIT-BB) hat eine neue Geschäftsführerin: Nadine Korte tritt die Leitung des zentralen IT-Dienstleisters der Landesverwaltung Brandenburg an. Die Ernennungsurkunde überreichte ihr Ernst Bürger, Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Digitalisierung (MdJD) sowie IT-Beauftragter des Landes Brandenburg.

Nadine Korte erhält ihre Ernennungsurkunde von Landes-CIO Ernst Bürger.(Bild:  Ministerium der Justiz und für Digitalisierung Brandenburg)
Nadine Korte erhält ihre Ernennungsurkunde von Landes-CIO Ernst Bürger.
(Bild: Ministerium der Justiz und für Digitalisierung Brandenburg)

Mit Nadine Korte übernimmt eine ausgewiesene Kennerin der öffentlichen Verwaltung und digitalen Transformation eine der zentralen Schaltstellen der Brandenburger Digitalisierungsstrategie. Ihre Expertise erstreckt sich über mehrere Jahre und verschiedene Bereiche der öffentlichen Verwaltung: von der Einführung elektronischer Verfahren im Brandenburgischen Landtag über die Umsetzung digitaler Verwaltungsprozesse bis hin zur Registermodernisierung im Land Brandenburg. Damit bringe sie genau das Profil mit, das die Schnittstelle von Recht, Verwaltung und Digitalisierung erfordere, betont Brandenburgs Justizminister Dr. Benjamin Grimm.

ZIT-BB als Motor der digitalen Transformation

Der ZIT-BB ist als Landesbetrieb im Geschäftsbereich des Ministeriums der Justiz und für Digitalisierung seit dem 1. Februar 2025 dessen Dienst- und Fachaufsicht unterstellt. Er bündelt die IT-Infrastruktur der Landesbehörden, entwickelt und betreibt ressortübergreifende Fach- und Querschnittsverfahren, verantwortet das IT-Sicherheitsmanagement der Landesverwaltung und führt als Registerbehörde das Landesmelderegister Brandenburg. Damit ist der ZIT-BB ein zentraler Treiber für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung im Land.

Staatssekretär Ernst Bürger, der seit Dezember 2024 als CIO des Landes Brandenburg fungiert und zuvor als Ministerialdirektor im Bundesinnenministerium die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) verantwortete, betont, dass mit Nadine Korte dem ZIT-BB nun eine Führungspersönlichkeit vorstehe, die Verwaltungsrealität und Digitalisierungsanforderungen aus eigener Erfahrung kenne und zusammendenke. Ende Mai 2026 war Hermann Josef Nußbaum als Erster Geschäftsführer des Brandenburgischen IT-Dienstleisters in den Ruhestand getreten. Seiner Nachfolgerin Korte wird es bestimmt nicht langweilig werden, schließlich stehen in Brandenburg zahlreiche Projekte in den Startlöchern.

Weichenstellung für die digitale Zukunft Brandenburgs

OZG-Umsetzung, Ausbau des CERT-Brandenburg, Kommunalpakt, E-Government-Plattform – beim ZIT-BB mangelt es nicht an Baustellen. Das Digitalprogramm 2025 ist abgelaufen und dessen Ergebnisse werden evaluiert, die Arbeit selbst ist jedoch längst nicht getan. Brandenburg muss jetzt den nächsten Schritt in der digitalen Verwaltungsmodernisierung gehen, und der ZIT-BB steht dabei als technisches Rückgrat der Landesverwaltung in der Pflicht. Nadine Korte kennt diese Welt aus eigener Erfahrung – und weiß, wo es hakt, wenn Verwaltung, Recht und Digitalisierung aufeinandertreffen. Genau das dürfte ihr in der neuen Rolle zugutekommen.

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