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Mehr Standards und Nachhaltigkeit Nachhilfe für den DigitalPakt 2.0

Der DigitalPakt Schule geht laut Koalitionsvertrag der Regierung in die zweite Runde. Die Neuauflage muss für mehr Nachhaltigkeit sorgen und mit Standards die Antragsstellung erleichtern.

(© Telekom)

Wenn Achtjährige lernen, wie man ein Spiel animiert oder Zehnjährige einen Algorithmus trainieren, dann gehen sie vermutlich im Silicon Valley zur Schule. Wie das ABC und die Grundrechenarten gehören Programmiersprachen dort schon an Elementarschulen zum Lehrplan. Und in Deutschland? Hierzulande mangelt es an 80 Prozent der Schulen an einer zuverlässigen Breitband- und Internetverbindung, 60 Prozent beschäftigen Lehrkräfte, die in puncto digitale Tools oder Plattformen keine Expertise vorweisen können. Bei 41 Prozent reicht das WLAN nicht in alle Schulräume. Die Zahlen stammen aus der Telekom Studie „Digitalisierungsindex Bildung 2021/2022“ und belegen, dass ein sinnvoller digitaler Unterricht in Deutschland noch nicht überall möglich ist.

Digitalisierung mit Hindernissen

Dabei stehen mit dem DigitalPakt Schule bereits seit 2019 sieben Milliarden Euro für die digitale Transformation der Schulen zur Verfügung. Im März 2022 war aber erst ein Fünftel der Mittel abgeflossen. Warum rufen Schulen die finanzielle Förderung nicht ab, wo doch die Pandemie allen klar gemacht haben dürfte, dass Schulen ihr Digitalisierungsprogramm beschleunigen müssen? Homeschooling beispielsweise war lange Zeit nur eine Vokabel aus dem Englischunterricht. Corona jedoch zwang Lehrkräfte aller Fachrichtungen, ein Konzept mit Leben zu füllen, das in Deutschland bislang nicht vorgesehen war. Schulen mussten sich unter Zeitdruck mit digitalem Unterricht auseinandersetzen, ersannen neue Formate, installierten Online-Lernplattformen. Kurz: Sie lernten im Schnelldurchlauf dazu – obwohl vielen bis heute die Voraussetzungen für den digitalen oder hybriden Unterricht fehlen. Wenn sie in dieser Situation auf die Hilfen des DigitalPakts verzichten, muss dessen Konzeption überdacht werden. Die Ausschreibungsprozeduren sind zu kompliziert und langwierig. Der DigitalPakt lässt Rahmenbedingungen vermissen, an denen sich Schulen orientieren könnten – etwa um einen Medienentwicklungsplan zu erstellen, der jeder Überprüfung standhält.

Der jetzige DigitalPakt steht aus unterschiedlichen Gründen in der Kritik: Zuletzt monierte der Bundesrechnungshof, dass der Bund Milliarden aufwende, obwohl die Hoheit für die Schulbildung bei den Ländern liegt. Der Bundesrechnungshof spricht sich gegen eine Fortsetzung des DigitalPakts aus, weil der Bund nur über beschränkte Steuerungs- und Kontrollrechte verfügt. In eine andere Richtung geht das Urteil der GEW. Ihre Studie zeigt, dass ausgerechnet klamme Kommunen die Fördertöpfe unberührt lassen. Die Gelder fließen nicht dorthin, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Die digitale Schere klafft zwischen den Schultypen auseinander: Gymnasien sind in der Regel digital deutlich besser ausgestattet als der Rest der Schullandschaft. Wenn es aber vielerorts an digitaler Infrastruktur und Bildungsangeboten mangelt, sind die Startchancen junger Menschen nicht gerecht verteilt.

Fehlende Standards erschweren Ausschreibungen

Wenn der DigitalPakt 2.0, den die Bundesregierung plant, erfolgreicher sein soll als sein Vorgänger, muss er die Themen Standardisierung und Nachhaltigkeit angehen. Bislang fehlen selbst für förderfähige Komponenten wie digitale Endgeräte oder Breitbandausbau standardisierte Ausschreibungen. Die bisherigen Verfahren sind zu kompliziert und schrecken Schulen und Schulträger ab, weil ihnen dafür das Personal fehlt. Notwendig sind definierte Standards für technische Ausstattung sowie für deren Administration, Wartung und Support. Jochen Bösl, Leiter Direktvertrieb Digitale Bildung der Deutschen Telekom, fordert eine bundesweit deutlich stärker standardisierte Antragsstellung: „Schulen sollten den Medienentwicklungsplan anhand erprobter Architekturen aufbauen und individuell anpassen können. Die Vorteile: entlastete Schulen und ganzheitliche, funktionierende Digitalkonzepte.“

Auch beim Thema Nachhaltigkeit bekommt der aktuelle DigitalPakt mäßige Zensuren: Zwar ermöglicht er derzeit die Anschaffung digitaler Infrastrukturen wie Endgeräte, er initiiert aber kein langfristiges und konsistentes Nutzungskonzept. Das Programm nimmt weder die Kosten für den laufenden Betrieb, Reparaturen und IT-Service in den Blick, noch fördert es die pädagogisch-technische Ausbildung unserer Lehrkräfte. Das führt wiederum dazu, dass die vorhandenen Geräte nur mangelhaft gewartet, fehlerhaft eingesetzt und vor der Zeit aussortiert werden. Der DigitalPakt 2.0 sollte berücksichtigen, dass Schulen nur Equipment anschaffen, das das Fachpersonal auch funktionsfähig in den Unterricht einbinden kann. Hardware, die über nicht austauschbare Akkus oder andere fest verbaute Verschleißteile verfügt, sollten Schulen vermeiden.

Baukastensystem für digitalen Unterricht

Laut „Digitalisierungsindex Bildung“ möchten 98 Prozent der Schulen ihre Investitionen in die Digitalisierung erhöhen oder zumindest beibehalten. 35 Prozent wollen Lehrende und Lernende mit digitalen Endgeräten ausstatten, auch die Anschaffung digitaler Präsentations- und Interaktionstechnik haben die Schulen auf ihrem Wunschzettel. Damit sie die Ziele des DigitalPakts nachhaltig umsetzen, bietet die Deutsche Telekom ein übergreifendes Service- und Schulungskonzept an, das sich für jeden Bedarf und Schultyp eignet, weil es wie ein modularer Baukasten aufgebaut ist. Damit kann es auf jedes individuelle Bedürfnis zugeschnitten werden. Das Konzept basiert auf Standards, erprobten Architekturen und sicheren Infrastrukturen.

Das Angebot umfasst:

  • Netzzugang und WLAN-Ausleuchtung für den Campus,
  • Datensicherheit und Endgerätemanagement,
  • Endgeräte wie Laptops und Tablets,
  • digitale Tafeln,
  • cloudbasierte Zusammenarbeitsplattformen
  • und über alle Komponenten hinweg Beratung, Anwenderschulungen, Betriebsunterstützung und übergreifenden Service.

Die Telekom übernimmt nicht nur Migration und Anschluss, sondern führt auch in die neue Technik ein und begleitet die langfristige Entwicklung der technischen Infrastruktur. Ziel ist das beste digitale Erlebnis der Nutzenden – sowohl der Lehrkräfte wie der Lernenden.

Ihr Weg zur Digitalen Schule? Hier entlang.

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