Bremen
KI-Strategie mit 39 Projekten beschlossen

Von Johannes Kapfer 3 min Lesedauer

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KI ist in deutschen Verwaltungen längst mehr als ein Experiment. Doch die Unsicherheiten mit ihrem Umgang sind nach wie vor vorhanden. Wer steuert KI-Projekte? Welche Daten dürfen Systeme verarbeiten? Und wo bleibt die menschliche Entscheidung? Bremen hat dafür jetzt einen verbindlichen Rahmen beschlossen.

Die Bremer KI-Strategie versteht sich weniger als eine lose Sammlung von Tools, sondern eher als Werkzeugkasten.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Die Bremer KI-Strategie versteht sich weniger als eine lose Sammlung von Tools, sondern eher als Werkzeugkasten.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat am 18. August 2026 seine KI-Strategie für die Verwaltung verabschiedet. Sie bündelt 39 Projekte in sieben Handlungsfeldern. Geplant sind sowohl Grundlagen für Governance, Datenmanagement und Qualifizierung als auch konkrete Anwendungen – etwa bei Wohngeldanträgen, der Dokumentensuche und digitalen Verwaltungsservices.

Die Strategie entstand unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Bremen. Der Prozess lief von Juni 2025 bis April 2026. Basis war ein Audit der digitalen Transformation, bei welchem rund 18.000 Beschäftigte der Kernverwaltung einbezogen und etwa 3.690 Fragebögen vollständig ausgewertet wurden. Ergänzend fanden Workshops mit Fach- und Führungskräften aus Ressorts und dem Magistrat Bremerhaven statt.