Zwei Digitalregionen rücken zusammen Schleswig-Holstein und Dänemark stärken Partnerschaft
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Dänemark digitalisiert seine Verwaltung konsequent – bis hin zum Abschied von öffentlichen Briefkästen. Nun wollen Dänemark und Schleswig-Holstein ihre jeweiligen Stärken bündeln und bei Digitalisierung, Cybersicherheit und Open Source enger zusammenarbeiten.
Noch vor Neujahr 2026 sind in Dänemark die letzten öffentlichen Briefkästen von den Straßen verschwunden. Bereits am 17. Dezember 2025 endete laut einem Bericht der dpa der Verkauf der letzten Briefmarken. „Die Dänen sind immer digitaler geworden, und das, was früher als Brief verschickt wurde, erhalten die allermeisten heute digital“, hieß es dort vom staatlichen Postunternehmen PostNord. Dänemarks Digitalisierungsstand bleibt auf den führenden Positionen, insbesondere im Bereich der nutzerzentrierten digitalen Verwaltung.
Aber auch Schleswig-Holstein hat im Bund eine Vorreiterrolle inne, und bringt beispielsweise Erfahrungen zu digitaler Souveränität, Open Source und offene Standards mit. Diese Erfahrungen sollen nun innerhalb einer Kooperation gebündelt – und die moderne digitale Verwaltung beider Digitalregionen gestärkt werden. Die Staatskanzlei Schleswig-Holstein und die Dänische Botschaft luden Mitte August zum deutsch-dänischen „GovTech Dialogue“ nach Flensburg ein und verkündeten dort die Zusammenarbeit beim Ausbau digitaler Zukunftsthemen. „Dänemark und Schleswig-Holstein verbindet weit mehr als geografische Nähe“, teilte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter mit. „Wir teilen den Anspruch, Verwaltung digital, sicher und bürgernah weiterzuentwickeln.“
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