Modellprojekte in dauerhafte Strukturen überführen D-Stack soll „bis ins kleinste Rathaus reichen“
Anbieter zum Thema
Anschluss an den D-Stack, Integration in den „Marktplatz Deutschland Digital“: Wie kommunale Modellprojekte verstetigt werden sollten, haben fünf Verbände in einem gemeinsamen Positionspapier skizziert.
Die digitale Transformation der Kommunen kann nicht dauerhaft auf befristeten Modellprojekten aufbauen, darauf verweisen der Digitalverband Bitkom, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Städtetag, die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in einem gemeinsamen Positionspapier. Die Verbände nehmen die auslaufende Förderung im zentralen Vorhaben „Modellprojekte Smart Cities“ (MPSC) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zum Anlass, ihre Forderungen zur Verstetigung der Ergebnisse und zur Überführung in dauerhafte Strukturen zu formulieren. Es sei jetzt entscheidend, „die in den vergangenen Jahren aufgebauten digitalen Strategien, kommunalen digitalen Basisinfrastrukturen, Lösungen und Kooperationsmodelle zu verstetigen und erfolgreiche Ansätze in die Fläche zu tragen“.
Entsprechende Maßnahmen dazu wurden gemeinsam mit Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft auch schon erarbeitet und im 2024 verabschiedeten „Stufenplan smarte Städte und Regionen“ zusammengefasst. Das vorliegende Positionspapier knüpft daran an – mit ergänzenden und an die aktuelle Situation angepassten Forderungen. Zentrale digitalpolitische Vorhaben wie Deutschland-Stack, EUDI-Wallet und das NOOTS könnten ihre Wirkung nur mit vertikal und horizontal vernetzten Kommunen entfalten, mahnen die Verbände. Diese Entwicklungen dürften daher „nicht nebeneinanderlaufen, sondern müssen so verbunden werden, dass Kommunen konkrete Mehrwerte erhalten und digitale Lösungen einfacher nachnutzen, beschaffen und betreiben können“. Ihre Vorstellungen dazu haben die Verbände in vier Forderungen zusammengefasst:
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen