Digitale Verwaltung Zwei Strategien für Mecklenburg-Vorpommern

Von Susanne Ehneß 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns hat die „Rahmenstrategie Digitalisierung und IT“ sowie die ebenenübergreifende Strategie „EinMV – Gemeinsame Strategie für die digitale Verwaltung“ beschlossen.

Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.(Bild:  Ministerium für Finanzen und Digitalisierung MV)
Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
(Bild: Ministerium für Finanzen und Digitalisierung MV)

Nicht weniger als einen gemeinsamen strategischen Rahmen für die Digitalisierung der Landesverwaltung hat das Land Mecklenburg-Vorpommern geschaffen. Sowohl die „Rahmenstrategie Digitalisierung und IT“ als auch die Zusammenarbeitsstrategie „EinMV“ sollen die digitale Verwaltung voranbringen.

„Unser Ziel ist eine Landesverwaltung, die schneller, bürgernäher und wirtschaftsfreundlicher ist“, erklärt Finanz- und Digitalisierungsminister Dr. Heiko Geue. „Dazu setzen wir konsequent auf digitale Souveränität, schrittweise auf eine stärkere Nutzung von Open-Source-Software, den Kollegen KI und eine Stärkung der Informations- und Cybersicherheit.“

Die Strategien

„EinMV“ gibt verbindliche Grundsätze für die Digitalisierung von Land und Kommunen vor und schafft einen Orientierungsrahmen für Planung, Priorisierung und Umsetzung digitaler Vorhaben. Ziel ist es, Doppelentwicklungen zu vermeiden, Synergien zu nutzen und digitale Lösungen künftig gemeinsam zu entwickeln und flächendeckend bereitzustellen. Die Strategie wurde gemeinsam mit dem Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern und dem Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern sowie unter Beteiligung von mehr als 120 Vertreterinnen und Vertretern aus Landes- und Kommunalverwaltung entwickelt.

Die „Rahmenstrategie Digitalisierung und IT“ definiert die Leitplanken für die digitale Transformation der Landesverwaltung bis 2030. Sie verbindet Digitalisierung mit Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau und umfasst 43 Maßnahmen. Schwerpunkte: Ausbau der digitalen Souveränität, stärkere Nutzung von Open-Source-Software, Einsatz künstlicher Intelligenz, medienbruchfreie Verwaltungsprozesse, moderne IT-Architektur sowie Stärkung der Informations- und Cybersicherheit.

Zur Rahmenstrategie

Wie das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung erklärt, beginne nun die Umsetzungsphase. Für die Rahmenstrategie sollen die beschlossenen Maßnahmen „schrittweise realisiert“ werden, für „EinMV“ werde gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden ein Umsetzungskonzept erarbeitet, das dann dem Lenkungsausschuss E-Government zur Beschlussfassung vorgelegt werde.

„EinMV ist Ausdruck unseres Grundverständnisses, dass der Digitalisierungsfortschritt nur gemeinsam erfolgreich zu bewältigen ist. Land und kommunale Ebene sitzen gemeinsam in einem Boot“, betont Geue.

(ID:50919114)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung