Leistungsschau des Bundes

Von De-Mail bis Geodaten

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So einfach wie E-Mail, so sicher wie Papierpost

Mit De-Mail sollen in Deutschland ab 2011 Nachrichten und Dokumente vertraulich, zuverlässig und sicher über das Internet versendet werden. Obwohl bereits seit vielen Jahren Instrumente zur Sicherung von E-Mails auf dem Markt sind, werden immer noch weit weniger als fünf Prozent der E-Mails vor dem Versenden verschlüsselt. De-Mail soll das ändern. De-Mail ergänzt die E-Mail um wichtige, einfach zu bedienende Sicherheitsfunktionen. Ob Verschlüsselungsfunktion, elektronische Versand- und Eingangsbestätigung oder die stets gesicherte Identität der Kommunikationspartner – die De-Mail-Funktionen machen die Sicherheit elektronischer Nachrichten zum alltäglichen Standard.

Der Staat schafft derzeit die Rahmenbedingungen mit einem „Gesetz zur Regelung von De-Mail-Diensten und zur Änderung weiterer Vorschriften“. Realisiert und betrieben wird De-Mail künftig von staatlich zugelassenen und in der Regel privaten Anbietern, von den sogenannten De-Mail-Providern. Diese müssen strenge Auflagen des BSI in puncto Sicherheit, Funktionalität, Interoperabilität mit den anderen De-Mail-Anbietern sowie Datenschutz erfüllen. Bislang haben die Deutsche Telekom AG, die United Internet AG, die Mentana Claimsoft AG sowie die Deutsche Post AG angekündigt, sich als De-Mail-Anbieter akkreditieren lassen zu wollen.

De-Mail soll kein geschlossenes System sein, sondern offen für neue Angebote rund um den sicheren elektronischen Nachrichtenaustausch.

Auf der CeBIT ist De-Mail gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum De-Mail (CC De-Mail) vertreten. Das mit Mitteln aus dem IT-Investitionsprogramm finanzierte CC De-Mail berät bis Ende Oktober die im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ausgewählten öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Kommunen bei ihrer Anbindung an De-Mail. Die Beratung der Einrichtungen umfasst die Identifizierung von Nutzungsmöglichkeiten sowie die Erstellung von Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsanalysen und Fach- und Einführungskonzepten. Die Ergebnisse dieser Beratungsprojekte werden umfassend vom CC De-Mail dokumentiert und anschließend öffentlichen Einrichtungen als Hilfe bei der Integration von De-Mail zur Verfügung gestellt.

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