Best Practice: Stadt Plauen Stadt Plauen investiert in IT-Infrastruktur

Von Susanne Ehneß 2 min Lesedauer

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Die Stadt Plauen bietet ihren rund 65.000 Bürgerinnen und Bürgen mehr als 100 Online-Services an, hinzu kommen Live-Streams und moderne Software. Die IT-Infrastruktur musste entsprechend aufgebohrt werden.

Plauen: Marktplatz mit dem alten und neuen Rathaus.(Bild: ©  Sina Ettmer – stock.adobe.com)
Plauen: Marktplatz mit dem alten und neuen Rathaus.
(Bild: © Sina Ettmer – stock.adobe.com)

Die sächsische Kreisstadt Plauen hat rund 65.000 Einwohner und ist die fünftgrößte Stadt im Freistaat. In puncto Digitalisierung sieht sie sich als Vorreiterin: Mehr als 100 Dienstleistungen der Stadtverwaltung können online beantragt werden, alle Stadtratssitzungen werden per Live-Stream übertragen, in allen Fachbereichen wurde die Software modernisiert, die Aktenführung ist weitgehend digitalisiert. So schön diese Fortschritte sind, muss doch auch die IT-Infrastruktur mithalten. Daher beschloss die Stadt, mit einer neuen Strategie ihre IT zukunftsfest zu machen und gleichzeitig Betrieb, Skalierbarkeit und Wartung zu vereinfachen.

Es folgten Gespräche mit Lösungsanbietern, aber auch mit IT-Teams anderer Behörden. Schließlich entschied man sich für das Angebot von Nutanix. „Alle Anwendungen laufen auf einer Plattform, die sich zentral verwalten und bei Bedarf sofort erweitern lässt – ohne lange Planungszyklen oder komplexe Anpassungen“, zeigt sich Philipp Frank, Sachbearbeiter Systemtechnik, überzeugt.

Bei der Dimensionierung und Einrichtung der neuen Systeme holte sich die Stadtverwaltung Unterstützung durch Bechtle. Das Projektteam implementierte zwei Nutanix-Cluster mit insgesamt zehn Nodes in zwei getrennten Serverräumen. Auf der hochverfügbar ausgelegten Infrastruktur laufen insgesamt 155 virtuelle Maschine, darunter die rund 40 Kernanwendungen, mit denen die 1.000 Beschäftigten der Stadtverwaltung jeden Tag arbeiten.

Das Fazit ist positiv. Nach eigenen Angaben benötigt die IT-Abteilung der Stadt nun deutlich weniger Zeit für alltägliche Administrationsaufgaben. Updates lassen sich automatisch und im laufenden Betrieb einspielen, der Platzbedarf im Rechenzentrum und die Betriebskosten sind geringer. Die Lösung, sagt Philipp Frank, „spart uns im Alltag viel Arbeitszeit“.

Und es geht weiter: Im nächsten Schritt will die IT-Abteilung – mit der Migration auf den integrierten Hypervisor Nutanix AHV – die Komplexität ihrer Infrastruktur weiter reduzieren. „Besonders wichtig ist für uns vor allem die Nutanix Metro Availability. Wir erreichen dadurch eine synchrone Datenreplikation über zwei Standorte – einschließlich automatischem Failover bei Ausfall eines Standorts. So stellen wir auch in Zukunft alle digitalen Services ausfallsicher zur Verfügung“, erklärt Frank.

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