Investition in Technik Energiesparen muss man sich leisten können

Von Susanne Ehneß

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Beim Thema Energiesparen rücken auch Smart-Home-Lösungen in den Fokus. Bislang nutzen aber erst 3,7 Millionen Haushalte in Deutschland online steuerbare Energiemanagement-Systeme.

Erst jeder zehnte deutsche Haushalt verfügt über smarte Energiemanagement-Systeme
Erst jeder zehnte deutsche Haushalt verfügt über smarte Energiemanagement-Systeme
(© bht2000 - stock.adobe.com)

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verfügte Anfang 2022 rund jeder zehnte private Haushalt (3,7 Millionen Haushalte) in Deutschland über smarte Energiemanagement-Systeme wie intelligente Thermostate, Stromzähler und Beleuchtung. „Diese Systeme helfen dabei, Energie zu sparen, indem sich zum Beispiel die Heizung beim Öffnen des Fensters automatisch ausschaltet oder sich herunterregelt, sobald niemand mehr in der Wohnung ist“, erläutert das Bundesamt.

Beim Energiesparen können ‚smarte‘, mit dem Internet verbundene und übers Netz steuerbare Energiemanagement-Systeme helfen

Statistisches Bundesamt

Smart TVs sind weitverbreitet, smarte Energie- und Sicherheitssysteme eher weniger
Smart TVs sind weitverbreitet, smarte Energie- und Sicherheitssysteme eher weniger
(© Destatis)

Die Ausstattung mit smarten Geräten ist kostenintensiv und hängt damit stark vom Einkommen ab. Smarte Energie-Systeme sind bei 14 Prozent der Haushalte mit einem monatlichen Netto-Einkommen zwischen 2.500 Euro und 18.000 Euro vorhanden, bei Haushalten mit einem Einkommen bis 2.500 Euro sind es nur 4 Prozent. Ähnlich sieht es bei smarten Sicherheitssystemen wie Alarmanlagen, Rauchmeldern oder Überwachungskameras aus: Erst 7 Prozent der Haushalte mit der niedrigen Einkommensklasse haben in solche Lösungen investiert, aber bereits 12 Prozent der Haushalte mit höherem Einkommen.

Am weitesten verbreitet sind laut Destatis smarte Fernsehgeräte. Knapp 59 Prozent der deutschen Haushalte verfügten Anfang 2022 über ein mit dem Internet verbundenes TV-Gerät. Smarte Haushaltsgeräte wie Saugroboter, Kühlschränke oder Waschmaschinen gab es in 13 Prozent der Haushalte.

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