Initiative D21 und TUM eGovernment Monitor 2026: Erwartungen vs. Realität
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Eine papierlose Verwaltung, Once-Only-Prinzip und EUDI-Wallet: Bürgerinnen und Bürger sind offen für digitale Ansätze und erwarten Verbesserungen, doch vielfach mangelt es an Klarheit, Auffindbarkeit und Durchgängigkeit digitaler Verwaltungsleistungen.
Der Government MONITOR 2026 startet mit einem übergeordneten Ziel der Digitalisierung: verlorenes Vertrauen in den Staat zurückzugewinnen. Wären staatliche Leistungen einfach und schnell digital nutzbar, würde dies das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat stärken, so die Annahme. 41 Prozent der Befragten in Deutschland stimmten hier ganz oder eher zu. In Österreich sind es 40 Prozent, in der Schweiz 49 Prozent.
Vom Konjunktiv zur Realität: Aktuell sehen nur 15 Prozent der Befragten hierzulande ihre Erwartungen an eine moderne digitale Verwaltung erfüllt. Weniger als ein Viertel halten digitale Leistungen der Behörden für sehr verlässlich. Das spiegelt sich auch in den differenzierten Fragen zum Vertrauen in einzelne staatliche Institutionen wider: Das Vertrauen in Ämter und Behörden sank von 37 auf 34 Prozent. Auch die Bewertungen der Bundes- und Landespolitik verloren jeweils drei Prozentpunkte, wobei die Bundespolitik mit 17 Prozent das Schlusslicht bildet.
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