gesponsertStrukturierte Daten als Grundlage Digitale Souveränität braucht Plattformen

2 min Lesedauer

Gesponsert von

Digitale Souveränität entsteht nicht durch die bloße Digitalisierung einzelner Prozesse. Wer heute noch vor allem Formulare digitalisiert, denkt Verwaltung in bestehenden Strukturen weiter. Der eigentliche Wandel liegt woanders: in der Plattformisierung.

(Bild:  iStock/Rattana Srinusen)
(Bild: iStock/Rattana Srinusen)

Statt isolierter Fachverfahren braucht es vernetzte, interoperable Strukturen, in denen Daten organisationsübergreifend nutzbar werden. Denn digitale Souveränität ist keine reine Hosting- oder Infrastrukturfrage. Sie ist vor allem eine Architekturfrage. Solange Daten in einzelnen Anwendungen, Zuständigkeiten und Dokumentenlogiken gebunden bleiben, entstehen Abhängigkeiten, Medienbrüche und begrenzte Steuerungsfähigkeit.

Der entscheidende Shift: Daten statt Dokumente

Der zentrale Paradigmenwechsel ist klar: Nicht mehr Dokumente bilden die Grundlage digitaler Verwaltung, sondern strukturierte, referenzierbare Daten. Erst eine konsequente Datenzentrierung ermöglicht es, Informationen konsistent bereitzustellen, mehrfach zu nutzen und in unterschiedlichen Kontexten wirksam einzusetzen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Verwaltungshandeln: Prozesse lassen sich parallelisieren, Daten intelligent verknüpfen und Zusammenhänge transparenter darstellen. Entscheidungen können fundierter, schneller und nachvollziehbarer getroffen werden.

Ohne eine tragfähige Datenarchitektur bleibt Modernisierung jedoch häufig Stückwerk.

Plattformen als Infrastruktur für Datenräume

Plattformen sind dabei weit mehr als einzelne Anwendungen. Sie bilden die infrastrukturelle Grundlage für vernetzte Datenräume, Dienste und Fachverfahren. Ihr eigentlicher Mehrwert entsteht im Zusammenspiel dieser Ebenen – über Organisations- und Ressortgrenzen hinweg.

Gerade in komplexen Verwaltungsverfahren zeigt sich das Potenzial dieses Ansatzes: Unterschiedliche Beteiligte, heterogene Datenquellen und hohe Abstimmungsbedarfe treffen hier aufeinander. Plattformansätze ermöglichen es, Informationen gemeinsam nutzbar zu machen, Prozesse zu entkoppeln und Steuerung deutlich zu verbessern.

Von Datenräumen zu wirksamer Steuerung

Datenräume schaffen die Voraussetzung für digitale Souveränität – ihren eigentlichen Wert entfalten sie jedoch erst durch ihre Nutzung. Entscheidend ist, ob es gelingt, vernetzte Daten so aufzubereiten, dass daraus konkrete Steuerungsfähigkeit entsteht: für Priorisierung, Transparenz und wirksames Verwaltungshandeln. Disy setzt genau hier an. Mit der Datenanalyse-Plattform disy Cadenza steht eine leistungsfähige Analyse- und Auswertungsschicht zur Verfügung, die sich in bestehende Plattformarchitekturen integriert.

disy Cadenza verbindet Daten aus unterschiedlichen Quellen, bereitet sie konsistent auf und macht sie organisationsweit nutzbar. So entsteht eine belastbare Grundlage für wirkungsorientierte Steuerung – sicher, flexibel und unter eigener Kontrolle, ob On-Premises oder in souveränen Cloud-Umgebungen.

Treffen Sie uns beim12. Zukunftskongress

Wie dieser Ansatz konkret umgesetzt werden kann, zeigt Disy auf dem 12. Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin. Besuchen Sie uns am Stand B049 oder nehmen Sie am Best Practice Dialog II.B7 „Datenhaus Schleswig-Holstein: Die Plattform für datengestützte Entscheidungen in der Verwaltungspraxis“ am 10. Juni von 11:30 bis 12:15 Uhr teil. Am Beispiel des Landes Schleswig-Holstein wird deutlich, wie Plattformisierung, Datenzentrierung und digitale Souveränität in der Praxis zusammenwirken.

Weitere Informationen: www.disy.net/zuko2026.

(ID:50854570)

Jetzt Newsletter abonnieren

Wöchentlich die wichtigsten Infos zur Digitalisierung in der Verwaltung

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung