Positionspapier des Deutschen Städtetages
Wie sehr belastet die RegMo die Kommunen?

Von Johannes Kapfer 5 min Lesedauer

Digitalisierungsprojekte haben die Angewohnheit, auf dem Papier stets hervorragend durchdacht und umsetzbar zu wirken. Doch sobald es um die tatsächliche Umsetzung oder die Fortführung nach einer geförderten Pilotierung geht, holt die Realität die Vision oftmals ein; so der Tenor eines aktuellen Positionspapiers des DST.

Der Deutsche Städtetag versteht sich als Stimme der Städte und vertritt die Interessen von über 3000 Städten.(Bild:  Deutscher Städtetag)
Der Deutsche Städtetag versteht sich als Stimme der Städte und vertritt die Interessen von über 3000 Städten.
(Bild: Deutscher Städtetag)

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Das fragen sich wohl viele Verantwortliche aus der Verwaltungsdigitalisierung beim Blick auf bevorstehende Kosten. Zumal sich diese oftmals lediglich grob schätzen lassen. Der Deutsche Städtetag (DST) hat sich Ende September 2026 mit der Registermodernisierung und deren organisatorischen wie finanziellen Folgen für die Kommunen auseinandergesetzt.

Wo steht man?

Beinahe gebetsmühlenartig wird die Registermodernisierung von beinahe allen Expertinnen und Experten des Public Sektors als die Grundlage jeglicher weiterer Digitalisierungsvorhaben beschrieben. Erst durch sie seien Dinge wie eine bürgerfreundliche und datensparsame Verwaltung, landläufig als Once-Only-Prinzip beschrieben, überhaupt denkbar.

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