Das Normenscreening soll wesentlich zum Bürokratieabbau beitragen und eGovernment stärken (aga7ta – Fotolia)
Definitionen

Was ist das Normenscreening?

Im eGovernment-Gesetz hat sich der Bund verpflichtet, alle Verwaltungsvorschriften in einem Normenscreening dahingehend zu überprüfen, ob eine Schriftformerfordernis notwendig ist, um mehr Verfahren via eGovernment abwickeln zu können.

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Das europäische Forschungsprojekt GLASS soll sicheres und nutzerfreundliches eGovernment mit Hilfe der Blockchain-Technologie ermöglichen (pixeltrap - stock.adobe.com)
Forschungsprojekt GLASS

Blockchain-Technologien für die digitale Verwaltung

Sichere digitale Authentifizierungswege sind Grundlage für eine digitale Verwaltung. Gleichzeitig sollen die Bürger eine stärkere Kontrolle über ihre Daten erhalten. Dabei kann Blockchain-Technologie helfen, so die Idee des EU-Projekts GLASS (SinGLe Sign-on eGovernAnce paradigm based on a distributed file exchange network for Security, transparency, cost effectiveness and truSt).

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Telemedizin vernetzt die Gesundheitsversorger und sichert Patienten auch in strukturschwachen Gebieten bestmögliche Behandlungsergebnisse (© XtravaganT - Fotolia.com)
eHealth

Megatrend Telemedizin

Telemedizin ist einer der Megatrends in der Medizintechnik. Doch schon mehren sich die Stimmen, Deutschland könne die Chancen der Digitalisierung verschlafen. Dabei haben sich längst auch die Hersteller analoger Produkte in Stellung gebracht. Eine Standortbestimmung.

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Mit seinem Digitalgesetz will der Bayerische Freistaat nicht nur die Rechte der Bürger stärken, sondern auch die Verwaltungsmodernisierung vorantreiben (Zoe – stock.adobe.com)
Bayern plant Digitalgesetz

Digitale Rechte für Bürger und Unternehmen

Mit einem eigens konzipierten Digitalgesetz will man in Bayern die Digitalisierung vorantreiben. Der Gesetzentwurf, der nun in die Verbändeanhörung geht, soll nicht nur Bürgern und Unternehmen im Zusammenhang mit der Digitalisierung bestimmte Rechte zusichern, sondern sondern auch die Verwaltungsdigitalisierung und den Bürokratieabbau voranbringen.

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Komplizierte Anträge auf Papier kosten unnötig viel Zeit und Aufwand – PDFs schaffen hier Abhilfe. (Archiv: Vogel Business Media)
eGovernment: Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft

Interaktion leicht gemacht

Die erfolgreiche Umsetzung von eGovernment setzt neben den notwendigen technischen Gegebenheiten auch die Akzeptanz der Nutzer, also der Bürger wie auch der Mitarbeiter in den Behörden voraus. Medienbrüche, komplizierte Anwendungen oder zu hohe Kosten für die jeweiligen IT-Lösungen sind häufig ursächlich dafür, dass die Umsetzung elektronischer Bürgerservices schleppend oder unbefriedigend vonstatten geht und die eigentlichen Vorteile von eGovernment – nämlich die bessere Interaktion zwischen Ämtern, Unternehmen und Bürgern sowie deutlich effizientere Prozesse – nicht zum Tragen kommen.

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Mit dem Smartphone könnte auch die Bürger-ID mit an Bord sein (Tiko - stock.adobe.com)
Interview

Ist der Personalausweis ein Auslaufmodell?

Markus Hertlein und sein Start-up XignSys wurden von der Stadt Gelsenkirchen beauftragt, eine sichere mobile Schnittstelle zum örtlichen eGovernment zu entwickeln. Die Software erzeugt dabei eine digitale Identität des Smartphones und koppelt diese über kryptographische Protokolle an den Nutzer. Das Projekt mit dem Land Nordrhein-Westfalen soll nach dem gelungenen Piloteinsatz auch auf andere Städte ausgeweitet werden. Wir haben Hertlein nach den Erfahrungen in der Modellkommune ­Gelsenkirchen gefragt.

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