(Archiv: Vogel Business Media)
IT-Investitionsprogramm

Nicht nach dem Prinzip Gießkanne

Noch neigen viele Politiker aus alten Reflexen heraus dazu, Fördermittel, wie sie jetzt im Kampf gegen die Wirtschaftskrise verteilt werden, in traditionelle Infrastrukturprojekte zu investieren. Eine Modernisierung der Verwaltung und eine Anpassung Deutschlands an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts werden damit jedoch nur sehr eingeschränkt erreicht. Doch die Modernisierer haben ein Problem: Der Nutzen von Investitionen in Informationstechnologie lässt sich nur schwer vermitteln. In seiner aktuellen Sitzung ging der Redaktionsbeirat der eGovernment Computing diesem Dilemma auf den Grund.

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Staatssekretär und IT-Beauftragter der Bundesregierung Dr. Hans Bernhard Beus (Archiv: Vogel Business Media)
Das IT-Investitionsprogramm

Wirtschaft stärken, Verwaltung verbessern

Im Rahmen des Pakts für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland investiert die Bundesregierung 500 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln in IT-Sicherheit, Green-IT, Konsolidierung der Bundes-IT und IT-Innovationen. Mit diesem IT-Investitionsprogramm werden seit diesem Monat über 300 ressortübergreifende und -spezifische Maßnahmen zur Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik von Behörden durchgeführt. Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter des Bundes für Informationstechnik, obliegt die Bewirtschaftung der Mittel. Für eGovernment Computing erläutert er die Leitlinien des IT-Investitionsprogramms.

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OZG-Umsetzung

Thüringen soll zum EfA-Motor werden

Wer Kritik übt, bekommt schnell zu hören: „Dann mach es doch besser!“ Thüringen hat den Bund lange Zeit kritisiert, weil nach Meinung des Freistaats eine Konzept zur flächendeckenden Einführung digitaler Verwaltungsleistungen fehlte. Nun will sich der Landes-CIO Hartmut Schubert der Verantwortung stellen und das Einer-für-Alle-Prinziop (EfA) vorantreiben.

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