Interview

„Insellösungen machen keinen Sinn“

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Kann man also bei Polizei-Online von einem Projekt mit Modellcharakter sprechen?

Seidel: Ganz wichtig ist mir: Es gibt auch viele andere, sehr wichtige polizeiliche Kooperationsprojekte, für die das bereits Gesagte in gleichem Maße gilt.

Die zwei wichtigsten Alleinstellungsmerkmale für Polizei-Online: Weit über die reine Entwicklung von IT-Lösungen hinaus, sind für uns Themen der Personal- und Organisationsentwicklung überaus relevant. Außerdem sind wir ein Innovationsprojekt, das mittels modernster Technologien immer wieder neue Themen aufgreifen kann. Das macht die Arbeit riskant – gleichzeitig aber auch spannend und abwechslungsreich.

Wir haben bei Polizei-Online aber auch immer wieder gesehen, dass erfolgreiche und in der Praxis handhabbare IT-Systeme bestimmte Eigenschaften aufweisen müssen. Ganz vorne steht da die Wiederverwendbarkeit von Technologien und Inhalten. Das ist wichtig, damit die Kooperationspartner möglichst große Synergieeffekte erzielen.

Wir setzen daher auf Standard-Software, wie zum Beispiel von Microsoft, die sich recht einfach in den unterschiedlichsten Umgebungen implementieren lässt. Für die Akzeptanz bei unseren Beschäftigten sind außerdem einfach handhabbare Benutzeroberflächen unverzichtbar, die sich nahtlos in ihre Arbeitsplatzumgebung integrieren.

Welchen Impuls kann eine Veranstaltung wie der Microsoft Polizeikongress geben?

Seidel: Der Polizeikongress führt viele interessante Leute und Themen zusammen. Daraus ergeben sich neue Ideen, Projekte und Kooperationen. Außerdem wurden in den vergangenen Jahren erfolgreiche Projekte vorgestellt. So konnten alle Teilnehmer voneinander lernen und Ideen mitbekommen.

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