Digitale Identifikation
EUDI-Wallet startet 2027 zunächst mit Basisfunktionen

Von Johannes Kapfer 3 min Lesedauer

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Ab dem 2. Januar 2027 sollen Bürgerinnen und Bürger die staatliche EUDI-Wallet nutzen können. Zum Start bleibt der Funktionsumfang allerdings begrenzt: Qualifizierte elektronische Signaturen, Pseudonyme und Zahlungsautorisierungen folgen erst später. Für Entwicklung und Betrieb sind bis Ende 2028 rund 214 Millionen Euro vorgesehen.

Sobald alle angekündigten Features in die EUDI-Wallet integriert sind, findet man all seine Dokumente und Bescheide an einem zentralen Ort vereint.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Sobald alle angekündigten Features in die EUDI-Wallet integriert sind, findet man all seine Dokumente und Bescheide an einem zentralen Ort vereint.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Die Bundesregierung hält trotz offener technischer Vorgaben am geplanten Starttermin der deutschen Ausprägung der EUDI-Wallet fest. Das geht aus ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Abgeordneten hatten den konkreten Zeitplan, hinsichtlich der Projektsteuerung sowie der technischen Architektur und insbesondere der Kosten der digitalen Brieftasche nachgefragt.

Die Entwicklung der Wallet läuft bereits seit Sommer 2024 auf Hochtouren. Nach Angaben der Bundesregierung wurden die bisherigen Meilensteine allesamt erreicht oder befinden sich planmäßig in der Umsetzung. Dazu zählen der Aufbau einer Testumgebung, die Gründung der Common Codes GmbH als zentrale Steuerungseinheit im Juni 2026 sowie erste Penetrationstests.