gesponsertKI ist in den Kommunen angekommen – aber was hat sich verändert? Die Investitionen steigen, der Fortschritt nicht

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Eine neue forsa-Befragung unter 1.296 Bürgermeister:innen zeigt: Zwischen KI-Einsatz und echtem Fortschritt besteht eine Lücke. Was es braucht, um sie zu schließen.

(Bild:  Meister)
(Bild: Meister)

Jahrelang drehte sich die Debatte um KI in der öffentlichen Verwaltung um die Frage, ob sie überhaupt ankommt. Diese Debatte ist beendet. Eine Mehrheit der deutschen Kommunen nutzt KI bereits oder erprobt sie. Neue Software wird eingeführt, Budgets steigen. Die Werkzeuge sind da.

Die zweite jährliche forsa-Befragung im Auftrag von MeisterTask unter 1.296 Bürgermeister:innen zeigt jedoch: Ankommen ist nicht dasselbe wie Vorankommen. Trotz gestiegener Investitionen, neuer Technologien und wachsender KI-Aktivität hat sich der selbst eingeschätzte Digitalisierungsgrad binnen eines Jahres nicht verändert. Die Rathäuser tun mehr denn je und fühlen sich trotzdem keinen Schritt weiter.

Warum diese Lücke existiert und wie KI helfen kann, sie zu schließen, statt sie zu vergrößern: Genau diese Frage werfen die diesjährigen Ergebnisse auf.

Der vollständige Bericht steht zum Download bereit. Was weiter unten folgt, ist das Argument, das er entfaltet.

Neue Tools lösen keine strukturellen Probleme

Die befragten Bürgermeister:innen sind nicht technikpessimistisch. Sie wissen genau, unter welchen Bedingungen sie arbeiten.

Eine große Mehrheit nennt regulatorische Hürden als größte Bremse der Digitalisierung. Viele bezweifeln, dass die aktuelle Bundesregierung geeignete Rahmenbedingungen für Fortschritt im öffentlichen Sektor geschaffen hat. Ein erheblicher Teil bezeichnet den Fachkräftemangel als kritische operative Herausforderung. Das ist keine abstrakte Zukunftssorge, sondern realer Druck, der jede Personalentscheidung prägt und die Frage aufwirft, wie ein kleineres Team mehr leisten kann.

Das sind strukturelle Zwänge. Sie verschwinden nicht mit einer neuen Softwarelizenz oder einem KI-Piloten. Aber sie verändern den Maßstab dafür, was KI leisten muss: Verwaltungsaufwand unmittelbar und messbar reduzieren, statt eine weitere Komplexitätsebene zu schaffen, die noch zu betreuen ist.

Die Verwaltungen, die mit KI Tritt fassen, haben die Technologie genau darauf ausgerichtet: gezielte Automatisierung, die Zeit zurückgibt, nicht Transformation um ihrer selbst willen. Der Unterschied liegt nicht im Tool, sondern darin, wie klar das Problem definiert ist, das es lösen soll.

KI im Einsatz, aber wer trägt die Verantwortung?

Das Tempo der KI-Einführung gehört zu den überraschenden Befunden der diesjährigen Umfrage. Weniger überraschend, aber besorgniserregender: Verbindliche Leitlinien für den KI-Einsatz bleiben die Ausnahme. Die meisten Verwaltungen, die KI einsetzen, tun dies ohne formale Regeln dafür, wie sie genutzt wird, wer für ihre Ergebnisse verantwortlich ist und was passiert, wenn etwas schiefgeht.

Die Bürgermeister:innen kennen diese Angriffsfläche. Nach den größten Risiken der KI-Einführung gefragt, nennen sie am häufigsten die Abhängigkeit von externen Anbietern, knapp vor dem Datenschutz. Diese Rangfolge ist aufschlussreich. Sie zeigt, dass die Verantwortlichen über die bloße Frage hinausgehen, ob KI Risiken birgt. Sie stellen eine konkretere, operative Frage: Auf wessen Infrastruktur verlassen wir uns und welche Handhabe haben wir? Jedes KI-Werkzeug in der öffentlichen Verwaltung muss darauf eine klare Antwort geben: jenseits von Marketingsprache, in vergabetauglichen Details. Die Frage lautet nicht mehr nur, ob ein Tool leistungsfähig ist, sondern auch, ob es in der eigenen Verwaltung verantwortungsvoll eingesetzt werden kann.

Wer hostet Ihre Daten?

Knapp 9 von 10 Befragten sagen, es sei ihnen wichtig oder sehr wichtig, dass Softwareanbieter und Server in Deutschland oder der EU ansässig sind. Das ist keine weiche Präferenz. Es ist die Bedingung, unter der Vertrauen in digitale – und erst recht in KI-gestützte – Werkzeuge im öffentlichen Sektor entstehen kann.

Meister ist ein deutsches Unternehmen. MeisterTask wird auf Servern in Deutschland gehostet, ist nach ISO 27001, C5 und SOC 2 zertifiziert und vollständig DSGVO-konform. Diese Compliance ist kein Beiwerk: Sie ist die Grundlage, auf der mehr als 2.000 Organisationen des öffentlichen Sektors ihre tägliche Arbeit aufbauen.

Die KI-Funktionen von MeisterTask basieren auf demselben Fundament. Meister AI in MeisterTask hilft bereits heute dabei, Dokumente zu entwerfen, Aufgabenverläufe zusammenzufassen und die eigene Wissensbasis zu durchsuchen. Das reduziert den administrativen Aufwand rund um die eigentliche Arbeit. Mit der Weiterentwicklung des Produkts soll die KI-Inferenz schrittweise näher an die europäische Infrastruktur heranrücken, die Verwaltungen ohnehin voraussetzen, damit Werkzeuge, die den Alltag verbessern, auch die Vergabeprüfung bestehen.

Für Verwaltungen, in denen die Abhängigkeitsfrage das wichtigste KI-Risiko darstellt, zählt diese Richtung ebenso viel wie die Funktionen selbst. Denn Vertrauen in KI entsteht nicht durch Funktionsumfang, sondern durch Transparenz darüber, wo Daten liegen und wer darauf Zugriff hat.

Überzeugt, aber nicht umgesetzt

Einer der handlungsrelevantesten Befunde 2026 betrifft nicht KI, sondern digitale Werkzeuge insgesamt: die Distanz zwischen dem, was Kommunen für möglich halten, und dem, was sie tun.

Die Daten zeigen eine auffällige Lücke: Eine große Mehrheit der Bürgermeister:innen hält digitale Aufgaben- und Projektmanagement-Tools für geeignet, um die Effizienz der eigenen Verwaltung zu steigern. Deutlich weniger setzen sie tatsächlich ein. Die Überzeugung ist da. Die Nutzung nicht. Das liegt selten am fehlenden Willen, meistens am fehlenden Einstiegspunkt.

In genau dieser Lücke arbeitet MeisterTask. Genau hier lässt sich am schnellsten zeigen, was Digitalisierung wirklich bringt.

Verwaltungsarbeit besteht zu großen Teilen aus wiederkehrenden, nachverfolgbaren Aufgaben: Freigaben, die durch Abteilungen wandern; Entscheidungen, die dokumentiert werden müssen; Prozesse, die von Kontinuität statt von Einzelwissen abhängen. In den meisten Rathäusern lebt diese Arbeit noch in E-Mail-Verläufen, geteilten Tabellen und im Kopf derjenigen, die das System einst aufgesetzt haben. Geht diese Person, geht der Prozess oft mit.

MeisterTask ersetzt das durch strukturierte Aufgabenboards, die Zuständigkeiten, Fristen und Status für alle Beteiligten sichtbar machen, ohne technisches Spezialwissen oder aufwendiges Onboarding. Automatisierungen übernehmen die Routine: Wiederkehrende Checklisten erscheinen nach Plan, Erinnerungen gehen raus, bevor Fristen reißen, Aufgaben wandern ohne Handarbeit von Phase zu Phase. Meister AI entwirft Dokumentation, holt relevante Informationen aus der Wissensbasis und unterstützt bei der Routine-Schreibarbeit, die Stunden kostet, ohne Urteilsvermögen zu verlangen. Den Fachkräftemangel löst keine Software. Aber die Stunden, die wöchentlich durch Koordinationsaufwand, Doppelarbeit und Postfachprozesse verloren gehen? Die sind sofort zurückzugewinnen. Und wenn Mitarbeitende in den Ruhestand gehen, bleibt ihr Prozesswissen im System: durchsuchbar und strukturiert, statt dass die nächste Person von vorn anfangen muss.

So sieht es in der Praxis aus

Die Stadt Gütersloh koordiniert mit MeisterTask stadtweite Initiativen über Abteilungsgrenzen hinweg.

„Gerade für die Verwaltungsinitiative setzen wir besonders auf MeisterTask. Wir werden die Digitalisierung der Verwaltungsbehörden schrittweise durchführen und die Projektplanung und -steuerung soll weitestgehend in MeisterTask stattfinden“, berichtet die Stadt.

Die Bezirksregierung Arnsberg, eine Landesbehörde in Nordrhein-Westfalen, entschied sich aufgrund der DSGVO-Konformität und des deutschen Datenhostings für MeisterTask. Die Plattform koordiniert dort abteilungsübergreifende Projekte, hält den Aufgabenstatus transparent und löst papierbasierte Prozesse ab, die die Arbeit einst verlangsamten.

Mehr als 2.000 Organisationen des öffentlichen Sektors arbeiten heute mit MeisterTask zusammen. Die Plattform ist im Einsatz, konform und auf die Bedingungen ausgerichtet, unter denen die öffentliche Verwaltung tatsächlich arbeitet.

Was jetzt zählt

Mehr Investitionen, kein sichtbarer Fortschritt: Das ist kein Urteil über die Menschen in Deutschlands Rathäusern. Es ist ein Urteil über die Bedingungen, unter denen sie arbeiten, und über die Distanz zwischen dem Potenzial verfügbarer Werkzeuge und der Realität ihrer Nutzung.

KI allein wird das nicht ändern. Echte Fortschritte erzielen jene Verwaltungen, die KI-gestützte Automatisierung mit Governance-Strukturen, konformer Infrastruktur und praxistauglichen Abläufen verbinden. So liefert die Technologie, statt die Komplexität zu vergrößern, sie zu reduzieren. Der Einstieg muss nicht groß sein, er muss nur an der richtigen Stelle beginnen: dort, wo Arbeit heute noch unsichtbar ist.

Über Meister
Weiterführende Informationen

Meister entwickelt MeisterTask (Projekt- und Aufgabenmanagement) und MindMeister (Mindmapping) für Teams in der öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen und in regulierten Branchen. Gehostet in Deutschland. ISO-27001-zertifiziert. Vollständig DSGVO-konform.

Demo buchen oder kostenlos testen: meistertask.com

Zur Methodik der Studie und Download

Im Auftrag von MeisterTask befragte forsa 1.296 Bürgermeister:innen aus Kommunen mit mindestens 1.000 Einwohner:innen per Online-Befragung zwischen Mai und Juni 2026. Statistische Fehlertoleranz ±3 Prozentpunkte. Dies ist die zweite jährliche Befragung; die erste fand im Februar/März 2025 statt.

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