CO2-sparendes IT-Outsourcing für den deutschen Malteserverbund

Die Schlankheitspille für ein Datacenter

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Eher fernliegend erschien diese Option jedoch spätestens im Mai 2010, als Björn Stenmanns das Cisco Unified Computing System UCS auf dem Cisco Healthcare Day in Frankfurt erstmalig live erlebte. „Gehört und gelesen hatte ich schon einiges über Cisco UCS“, sagt Björn Stenmanns. „Dass wir damit aber unsere gesamte RZ-Architektur qualitativ transformieren und sie für die Zukunft sozusagen wetterfest machen könnten – das kam erst durch die Frankfurter Präsentationen in seiner ganzen Tragweite zutage.“

Bei der angesprochenen Architekturtransformation dreht sich fast alles um das Grundthema Virtualisierung. Anders jedoch als bei Cisco VSS, das zwei Hardware-Komponenten virtuell zu einem Switch vereint, geht es bei der Servervirtualisierung umgekehrt darum, auf einem Hardwaresystem möglichst viele virtuelle Server unterzubringen.

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In beiden Fällen sorgt Virtualisierung für eine Trennung der logischen Sicht von der physischen Hardware-Ebene, was außer für Server und Switches in ähnlicher Weise für Speichersysteme zutrifft. Durch eine abgestimmte Virtualisierung aller Infrastrukturbereiche lösen sich unbewegliche Ressourcensilos auf. Solche Silos sind in konventionellen IT-Umgebungen hauptverantwortlich für mangelnde Effizienz und Flexibilität.

Je weiter die Virtualisierung voranschreitet, desto höher steigt der Auslastungsgrad von Prozessor-, Speicher- und Netzwerkressourcen und desto weniger ungenutzte IT-Kapazitäten müssen kostspielig vorgehalten, aufwendig betrieben und stromintensiv gekühlt werden. Deshalb gilt IT-Virtualisierung heute als das Nonplusultra zur nachhaltigen Begrenzung von Investitions- und laufenden Kosten bei gleichzeitiger Leistungssteigerung.

Speziell für die Servervirtualisierung boten sich bei SOCURA technologisch unterschiedliche Alternativen an: Da wären zum einen autarke 1HE-Server. Sie sind zwar leistungsstark und in der Anschaffung vergleichsweise preiswert, doch bedeutet autark eben auch, dass jedes System einzeln betreut werden muss. Und hoher Administrationsaufwand verursacht entsprechend hohe Folgekosten.

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